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Boesch Eduard Ernst

Psychologe, Hochschullehrer, Dekan der Philosophischen Fakultät III
* 26. Dezember 1916 in St. Gallen
† 12. Juli 2014 in Saarbrücken




verh. 

  • Studium der Medizin, Psychologie, Philosophie und Pädagogik in Genf
  • Ablehnung einer Assistenzstelle bei Jean Piaget; Schulpsychologe des Kantons St. Gallen
  • 1946 Promotion Dr. phil.
  • 1951 Ruf an den neu gegründeten Lehrstuhl für Psychologie an der Universität des Saarlandes
  • 1951-1982 Lehrstuhl für Psychologie, u.a. Forschungen in Ethno- und Kulturpsychologie
  • 1955-1958 Leitung des „International Institute for Child Study“ der UNESCO in Bangkok
  • ab 1962 Leitung des neu gegründeten „Instituts für Entwicklungshilfe“ (heute SFE)
  • Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesministeriums für Internationale Zusammenarbeit
  • Gründungsmitglied der Gesellschaft für Kulturpsychologie
  • Rufe nach Brüssel, Genf, Basel, Mannheim und Bochum (allesamt abgelehnt)
  • 1969-1970 Dekan der Philosophischen Fakultät III
  • 1977 Publikation der Festschrift „Interpretationen der Wirklichkeit“
  • 1982 Emeritierung
  • bis 1987 Leitung der Sozialpsychologischen Forschungsstelle für Entwicklungsplanung
  • 1987 Auszeichnung mit dem Preis der Dr. Margit Egnér-Stiftung
  • 20. Januar 1992 Verleihung des Saarländischen Verdienstordens
  • 1992 Auszeichnung mit den Ehrendoktorwürden der Universitäten Bern und Bangkok
  • 1998 Publikation „Ernst Eduard Boesch: eine intellektuelle Biographie“
  • Auszeichnung mit dem Orden der Krone von Thailand
  • Begründer der "Symbolischen Handlungstheorie"; Veröffentlichung zahlreicher Monographien  

Lit.: Walter Lonner, Susanna Hayes (Hgg.), Discovering Cultural Psychology: A Profile and Selected Readings of Ernest E. Boesch (= Advances in Cultural Psychology 5), Charlotte / North Carolina 2010
Bkl

 



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