Suche



Drumm Hermann I

Sozialdemokrat, Freiwilliger im spanischen Bürgerkrieg
* 5. Januar 1909 in Wiebelskirchen
† 1. September 1937 in Belchite




V.: Rudolf Drumm, Bergmann; M.: Katharina Jung

verh. 1933 mit Marta Decker (1910-2002)

Sohn: Hermann II (* 1937) 

  • 1925 Arbeiter bei der Grube Kohlwald; Anschluss an den Bergarbeiterverband und an die Sozialistische Arbeiter-Jugend (SAJ)
  • Vorsitzender der SAJ; Vorsitzender des SPD-Ortsverbands in Wiebelskirchen
  • 1932 Zahlstellenleiter des Bergarbeiterverbandes; Mitglied der Kampfleitung der Eisernen Front
  • 1933 Engagement zur Schaffung einer Einheitsfront an der Saar; Einsatz während des Abstimmungskampfes
  • 15. Januar 1935 Aufruf der Deutschen Front zu einem Fackelzug mit einer am Galgen hängenden Strohpuppe "Hermann Drumm"
  • Versuch des Haussturms durch die Nationalsozialisten
  • 16. Januar 1935 Exilierung der Familie nach Carcassonne
  • Juni 1935 Übersiedlung nach Blaye in der Gironde
  • September 1935 Übersiedlung ins mittelfranzösische Kohlerevier Puy-de-Doe nach Combelle
  • Juli 1936 Mithilfe bei der Bekämpfung des faschistischen Franko-Regimes
  • 27. Februar 1937 Verwundung und Versorgung im Kloster Murcia
  • Versetzung zur Offiziersschule in Pozo Rubio in der Nähe von Albacete
  • 1. September 1937 Tod beim Sturm auf das befestigte Kloster Belchite  

Lit.: Von der Saar zum Ebro, S. 90-95
Bur
Abb.: Luitwin Bies/ Horst Bernard (Hg.), Für den Sturz des Naziregimes. Widerstand und Verfolgung von saarländischen Antifaschisten. Erinnerungen – biographische Skizzen – Dokumente, Saarbrücken 2007, S. 29-38, hier S. 29



Zurück


Verantwortlich für den Inhalt:
Prof. Dr. Joachim Conrad
Sprenger Straße 28
66346 Püttlingen
info@saarland-biografien.de