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Guevrekian Gabriel

Architekt, Hochschullehrer
* 1892 in Istanbul
† 29. Oktober 1970 in Antibes





verh. mit Henriette-Aimee Creed

V.: Simon Guevrekian, Juwelengutachter; M.: Matiame Galoustian 

 

  • Kindheit mit seiner armenischen Familie in Teheran
  • 1910 Übersiedlung zu einem Onkel nach Wien
  • 1915-1919 Studium an der Kunstgewerbeschule Wien; Kontakt zur Wiener Schule
  • 1922-1923 Mitarbeit im Atelier Josef Hoffmann und bei Oskar Strnad
  • seit 1920 Aufenthalt in Paris, Zusammenarbeit mit Robert Mallet-Steven, Entwürfe für Gärten und Villen in Paris und an der Côte d'Azur
  • 1922-1926 Partner von Robert Mallet-Stevens in Paris; Anschluss an den Kreis der Funktionalisten
  • 1925 Erfolg mit einer kubistischen Gartenanlage bei der „Exposition internationale des Arts décoratifs et Industriels Modernes“ in Paris
  • seit 1926 selbständiger Architekt, Gartenarchitekt, Desinger und Publizist
  • 1928 Durchbruch mit einer dreigeschossigen Villa für den Modedesigner Jacques Heim in Neuilly
  • 1928 Generalsekretär des Congrès International d’Architecture Moderne (CIAM)
  • 1930 Gründungsmitglied der Fachzeitschrift "L’architecture d'aujourd’hui"
  • 1930-1932 Projekt „Doppelwohnhaus Werkbundsiedlung“ in Wien
  • 1932 Entwürfe von Häusern für die Ausstellung des Deutschen Werkbundes in Wien
  • 1933 Ernennung zum Stadtarchitekten und -planer von Teheran (bis 1937) durch den Schah
  • 1937-1940 Aufenthalt als Architekt in London und Paris
  • seit 1940 Tätigkeit in Paris
  • 1946-1948 Klassenleiter „Architektur“ an der Staatlichen Schule für Kunst und Handwerk in Saarbrücken, Zusammenarbeit mit Georges-Henry Pingusson
  • 1948 Berufung zum Professor am Alabama Polytechnic Institute in Auburn/ USA
  • 1949-1969 Lehrtätigkeit an der University of Illinois in Urbana-Campaign/ USA
  • 1955 Annahme der amerikanischen Staatsbürgerschaft 
 

Lit.: Elisabeth Vitou/ Dominique Deshoulières/ Hubert Jeanneau, Gabriel Guévrékian. 1900-1970. Une autre architecture moderne, Paris 1987
Bur

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Prof. Dr. Joachim Conrad
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