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Camasse Maria Johanna Francisca [genannt Marianne]

Gräfin von Forbach
* 2. September 1734 in Straßburg
1. Dezember 1807 in Paris




V.: Jean Baptiste Camasse († 1748), Schauspieler; M.: Eleonore Roux († 1750)

verh. am 3. September 1757 in morganatischer Ehe mit Christian IV. (Pfalz-Zweibrücken)

Kinder: 1.) Christian (1752-1817); 2.) Philipp (1754-1807, 1770 umbenannt in Wilhelm); 3.) Maria Anna Caroline (1755-1806); 4.) Karl Ludwig (1759-1763); 5.) Elisabeth Auguste Friederike (1766-1836); 6.) Julius August Maximilian (1771–1773)

  • 1748 Übersiedlung der Familie an den kurfürstlichen Hof in Mannheim
  • Ausbildung als Tänzerin
  • 1751 Begegnung mit Herzog Christians IV. von Pfalz-Zweibrücken und Übersiedlung nach Zweibrücken
  • 1756 Umbau des 1716 von Sundahl erbauten Schlosses Stralenheim in Forbach/ Lothringen für Marianne Camasse
  • 3. September 1757 Katholische Trauung; Legitimation der drei erstgeborenen Kinder
  • 1757 Erhebung zur Gräfin von Forbach durch Louis XV. (oder Herzog Stanislas Leszczyński)
  • 1759-1760 Errichtung eines Palais für Marianne Camasse durch den Pariser Architekten Pierre Patte in der Zweibrücker Vorstadt
  • 5. November 1775 Tod Christians IV.; abwechselnder Aufenthalt in Paris und in Forbach
  • 1793 Emigration wegen der Französischen Revolution; Beschlagnahmung ihrer Güter

Lit.: Adalbert von Bayern, Der Herzog und die Tänzerin – Die merkwürdige Geschichte Christians IV. von Pfalz-Zweibrücken und seiner Familie, Neustadt an der Weinstraße 1966
Bur
Abb.: Ebd. S. 33

 



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