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Fuchs Alfred

Maler
* 17. Februar 1925 in Saarbrücken
† 15. Oktober 2003 in Prag





V.: Wilhelm Fuchs, Bauingenieur; M.: Elisabeth Fuchs 

verh. 1956 mit Hanna N.N., Krankenschwester 

Kinder: 1.) Katharina (* 1957), 2.) Barbara (* 1960)

 

  • Oktober 1935 Übersiedlung nach Prag aufgrund der jüdischen Herkunft des Vaters
  • 1939 Annexion der Tschechoslowakei durch Deutschland, Schulverweis
  • Lehre als Schriftenmaler
  • "Kindertransport" und Verbleib der jüngeren Schwester in Großbritannien
  • Internierung der männlichen Familienmitglieder
  • 1. Mai 1945 Flucht aus dem Lager für "Arisch-Versippte" in Bystrice
  • Rückkehr seines Vaters und Bruders aus KZ und Gefängnis
  • 1945-1950 Malereistudium an der Akademie der bildenden Künste Prag
  • Mitgliedschaft im Verband bildender Künstler der ČSSR, freischaffende Tätigkeit
  • 1955 Wettbewerbssieg für eine Mosaikgestaltung für das Denkmal am Vitkov im Praher Stadtteil Zizkov
  • 1968 Rückgabe seines Parteibuchs im Zuge des Prager Frühlings, jahrelange berufliche Nachteile und Repressalien
  • 1972 Fertigstellung einer von der ČSSR der Gedenkstätte in Auschwitz überlassene Wandgestaltung
  • 1986 erste Ausstellung im Saarland
  • 1998 Ehrenmitglied der Europäischen Akademie Otzenhausen
  • 1999 Gestaltung von Vorlagen für Briefmarken zum Europa-Gedanken (16 davon verwendet) 
 

Lit.: Sabine Graf, Unter der Kerze ist Schatten. Das Leben des Malers Alfred Fuchs, Blieskastel 2005
Bur
Abb.: Ebd. S. 137

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