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Schäfer Valentin

Maurer, SPD-Vorsitzender
* 28. Mai 1882 in Dörnbach/ Pfalz
† 20. Februar 1938 in Frankfurt/ Main




  • 1897-1900 Lehre und anschließende Tätigkeit als Maurer
  • 1913/14 Vorsitzender des Gewerkschaftskartells für das Saargebiet
  • Besuch der SPD-Parteischule in Berlin
  • 1914-1919 Angestellter des Deutschen Bauarbeiterverbandes in Saarbrücken
  • 1919-1920 Mitglied der Deutschen Nationalversammlung im Wahlkreis 21 (Trier-Koblenz) für die SPD
  • 1914-1919 und 1920-1927 Vorsitzender der SPD an der Saar
  • 1918 Vorsitzender des Arbeiter- und Soldatenrats Saarbrücken und Delegierter des I. Rätekongresses
  • 1919-1920 Mitglied der Deutschen Nationalversammlung im Wahlkreis 21 für die SPD
  • 1921-1924 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses
  • 1919-1930 Parteisekretär der SPD in Saarbrücken
  • 1919 Ablehnung des Versailler Vertrages (als einziger DSPD-Abgeordneter)
  • 1920-1933 Stadtverordneter in Saarbrücken
  • 1921-1924 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses für die SPD
  • 1923 Teilnehmer des Internationalen Sozialistenkongresses in Hamburg
  • 1923-1925 Leiter des Presseamts sowie (bis 1934) Gesellschafter der „Volksstimme“
  • 1930-1934 Leiter des Arbeitsamts Saarbrücken
  • 1934 Ernennung zum Ministerialdirektor in Saarbrücken
  • 1934 Ausschluss aus der SPD wegen Zusammenarbeit mit einem Spitzel der NSDAP im Kontext der Zeitschrift „Volksstimme“
  • 1935 Befürworter des Status Quo im Kontext der Saarabstimmung  

Lit.: Schröder, Sozialdemokratische Parlamentarier, S. 714
Bkl
Abb.: Handbuch der verfassungsgebenden deutschen Nationalversammlung. Weimar 1919, Berlin 1919, S. 314

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