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Barbian Walter

Pressefotograf und Sportler
* 14. April 1919 in Saarbrücken
† 13. Dezember 2005 in Saarbrücken
bestattet auf dem Friedhof in Saarbrücken-St. Johann




V.: N.N. Barbian, Kaufmann; M.: ...

Sohn: Frank (* 1965) 

 

  • bereits als Jugendlicher fotografische Dokumentation wichtiger Ereignisse, z.B. Hitlers Saarbrücken-Besuch 1936
  • 1939-1945 Kriegsteilnehmer, zunächst Luftaufklärer in der Nordsee, später eingesetzt in Russland und in der Sahara
  • Kriegsgefangenschaft, dreifache Flucht
  • 1945 Rückkehr nach Saarbrücken
  • Aufnahme der Tätigkeit als Fotojournalist für regionale und überregionale Tageszeitungen, für Illustrierten und schließlich auch das Fernsehen
  • wichtigster Bildberichterstatter für die Nachkriegsjahre an der Saar durch fotografische Dokumentation der Kriegserstörungen, der Trümmerräumung und des Wiederaufbaus, des saarländischen Alltags dieser Zeit
  • Dokumentation des politischen und öffentlichen Lebens vor allem unter dem ersten saarländischen Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann
  • Anfang Februar 1953 Bildberichterstattung der verheerenden Sturmflut in Holland
  • Anfang der 1950er Jahre Torhüter der saarländischen Handballnationalmannschaft mit Länderspielen europaweit
  • daneben erfolgreicher Kugelstoßer, Hürdenläufer und Hammerwerfer bei der Leichtathletiksektion des SV Saar 05
  • 23. Oktober 1955 Votum für das Saarstatut bei der Volksbefragung über die Zukunft des Saarprotektorates
  • noch bis ins hohe Alter fotojournalistisch tätig, vor allem für die Saarbrücker Zeitung
  • Aufarbeitung von Barbians Fotoarchiv im „Saarlandarchiv Walter Barbian“ (www.saarlandarchiv-walter-barbian.eu) unter Leitung des Sohnes und Kameramanns Frank Barbian 
 

Lit.: Paul Burgard/ Ludwig Linsmayer (Hg.), Bilder der Großstadt. Barbian belichtet Saarbrücken (1948-1962), Saarbrücken 2009
Kna

 



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