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Aubin Bernhard Carl Hermann

Rechtswissenschaftler, Universitätsprofessor
* 13. November 1913 in Düsseldorf
† 24. Oktober 2005 in Saarbrücken
bestattet auf dem Friedhof in Saarbrücken-St. Johann




V.: Hermann Aubin (1885-1969), Historiker; M.: Vera Webner

verh. am 24. Oktober 1945 in Monte Bré bei Lugano mit Hanneline Bach (1926-2011)

Kinder: 1.) Peter, 2.) Donald 

 

  • Jugend- und Schulzeit in Düsseldorf, Bonn, Gießen und Breslau
  • 1932 Abitur in Breslau, Praktikum als Maurer
  • 1932-1935 Studium der Rechtswissenschaften in Breslau, München und Bonn
  • 1936 Erstes juristisches Staatsexamen in Düsseldorf
  • 1936-1937 freiwilliger Wehrdienst
  • 1937-1939 Referendarzeit in den Oberlandesgerichts-Bezirken Köln und Düsseldorf
  • September 1939 Abschluss der Referendarzeit mit der „Vereinfachten Großen Staatsprüfung“ wegen Kriegsausbruch
  • 1939-1945 Kriegsteilnehmer
  • Winter 1940/41 Studienurlaub zum Abschluss der Dissertation „Staatsaufsicht über internationale Kartelle“ (betreut von Heinrich Göppert, Richard Thoma und Hans Dölle)
  • 10. April 1941 Rigorosum in Bonn, Verbot der Veröffentlichung wegen regimekritischer Töne
  • September 1944 als Oberleutnant der Reserve Gehilfe des Militärattaché in Bern an der deutschen Botschaft in der Schweiz
  • 1947 wissenschaftlicher Referent am Kaiser-Wilhelm-Institut/ Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Tübingen
  • Redakteur und Mitherausgeber der „Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht“, später auch Mitherausgeber der „Zeitschrift für Osteuroparecht“
  • März 1950 Mitgründer der Deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung
  • 1950-1956 Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung
  • 1951-1957 beamteter ao. Professor für Deutsches Recht an der Universität Lausanne
  • 1955 Mitgründer des Deutschen Rates für Internationales Privatrecht
  • 1956-1963 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung
  • 1957-1982 Ordinarius für Deutsches und Vergleichendes Privatrecht und Direktor des Instituts für Europäisches Recht an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken
  • 1958-1961 Direktor des Europa-Instituts in Saarbrücken
  • 1961 Gründungsmitglied der faculté internationale de droit comparé in Strasbourg
  • ab 1961 Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission
  • 1970/71 erneut Direktor des Europa-Instituts in Saarbrücken
  • Engagements in der akademischen Selbstverwaltung der Universität des Saarlandes als Prodekan, Dekan und Senator sowie als Mitglied und Vorsitzender der Bau- und Raumkommission
  • Vorstandsarbeit bei der Vereinigung der Freunde der Universität des Saarlandes, der Freunde und Förderer der saarländischen Musikhochschule und der Europäischen Akademie Otzenhausen
  • 31. März 1982 Emeritierung
  • 1983 Ernennung zum Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Rechtsvergleichung
  • 1989 Ernennung zum Ehrenmitglied der Deutschen UNESCO-Kommission
  • 1986 Auszeichnung mit dem Großen Bundesverdienstkreuz
  • 7. Juni 1991 Feier des Goldenen Doktorjubiläums in Bonn 

Lit.: Michael Martinek, Professor Dr. Bernhard Aubin – ein Gelehrtenleben für die Rechtsvergleichung und das internationale Privatrecht, in: Universitätsreden Bd. 71, Gedenkfeier für Universitätsprofessor Dr. Bernhard Aubin am 4. Mai 2007, hg. von der Universität des Saarlandes, Saarbrücken 2007, S. 9-18
Kna
Abb.: Universitätsarchiv Saarbrücken



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