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Schué Johannes

Schuldirektor und Heimatforscher
* 1792 in Neumagen
† 22. Januar 1867 in Urexweiler




verh. mit Katharina Stockert

Sohn: Victor  


  • Studium in Paris und Trier
  • ab 1817 Lehrer in St. Wendel
  • 1820 Leitung erster Forschungsausgrabungen im Bruchwald
  • 1824-1855 Gründungsrektor des Herzoglichen Lyzeums in St. Wendel
  • Mitglied der sog. Kellerschen Gesellschaft St. Wendel
  • 1831/32 Führende Person des sog. St. Wendeler Aufruhrs im Kontext des Hambacher Fests neben Karl Wilhelm Reginus Juch und Nikolaus Hallauer
  • 27./ 28. Mai 1832 Festredner auf dem Bosenberg bei der Aufstellung des Maibaums
  • Anfang Juli 1832 Schließung des Lyzeums in St. Wendel durch Regierungsbeschluss
  • 10. Juli 1832 Einmarsch preußischer Soldaten in St. Wendel zur Niederschlagung der Bürgerrevolte unter Hallauer, Schué und Juch
  • 13./14. Juli 1832 Verhaftung als einer der Hauptverdächtigen
  • August 1832 Erste Anklage vor dem Friedensgericht
  • Verweisung an das Herzogliche Landesgericht in mehreren Verfahren; jeweils Freispruch
  • 1834 Neugründung des Lyzeums als Höhere Bürgerschule mit erneutem Rektorat
  • 14. Mai 1836 Gründung des „Vereins für Erforschung und Sammlung von Alterthümern in den Kreisen St. Wendel und Ottweiler“ zusammen mit Erasmus Th. Engelmann
  • 1837 Beginn von Forschungsgrabungen und Auswertungen in der St. Wendeler Umgebung
  • Auszeichnung mit dem Roten Adlerorden zum 50jährigen Dienstjubiläum
  • Emeritierung
  • Bergung des sog. „Viergöttersteines von Urexweiler“ aus der dortigen Kirchhofmauer
  • Errichtung einer Gedenktafel in Urexweiler
  • 6. Oktober 1863 Emeritierung

Lit.: Alfons Kolling, Frühe archäologische Denkmalpflege im Kreis St. Wendel, in: Heimatbuch des Landkreises St. Wendel 12 (1967/68), S. 18-23
Bkl
Abb.: Städtisches Archiv St. Wendel, in: Heimatbuch des Landkreises St. Wendel 12 (1967/68), S. 22



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