Suche



Ammer Julius

Regierungsbaumeister und Stadtbaurat
* 15. April 1880 in Grumbach/ Kreis St. Wendel
† Frühjahr 1946 in Düsseldorf




verh. am 16. September 1909 mit Paula Born (1879-1946)
    
  • Besuch der Seminarübungsschule Neuwied
  • Abitur am Gymnasium Neuwied
  • Studium der Architektur an den Technischen Hochschulen in Aachen und München
  • Volontär im Büro von Reg.-Baumeister Carl Moritz in Köln
  • 11. und 12. März 1904 Diplomhauptprüfung Aachen
  • 1904 Promotion zum Dr. Ing.
  • 1904-1906 Regierungsbauführer der Eisenbahndirektion Essen (Hochbauabteilung)
  • 1904-1905 Militärdienst
  • 1906-1907 Regierungsbauführer Stadt Frankfurt a.M.
  • 1907 Regierungsbauführer; zuerst bei Hochbauamt III Berlin, dann bei der Kreisbauinspektion Berlin III
  • 1907-1908 Regierungsbauführer bei der Regierung in Potsdam
  • 27. Februar 1909 Staatsprüfung für das Hochbaufach am Technischen Oberprüfungsamt
  • 1909 Regierungsbaumeister im Polizeipräsidium Berlin
  • 1909-1912 Gemeindebaumeister der Gemeinde Berlin Lichterfelde
  • Bau des Realgymnasiums Berlin Groß-Lichterfelde
  • 1. Juli 1912 Ernennung zum Vorstand des Hochbauamtes der Stadt Saarbrücken
  • 1914 Bau eines Tennisclubhauses auf dem Rodenhof
  • Bau einer Brunnenanlage in Jägersfreude und eines Doppelwohnhauses auf dem Schenkelberg in Saarbrücken-St. Arnual, Pasteurpromenade 5/6
  • 1. April 1923 Ernennung zum Stadtbaurat
  • 1924 Preisrichter u.a. bei den Wettbewerben für das ev. Gemeindehaus Großherzog-Friedrich-Straße und für das Verlagshaus der Saarbrücker Druckerei- und Verlags-Gesellschaft
  • 1924 Einwände des Stadtrates Saarbrücken gegen seine Leitungskompetenz
  • 1. Juli 1924 Antrag auf Versetzung in den Ruhestand wegen eines Gehörleidens
  • 1925 Plan zur ev. Kirche in Walpershofen
  • 1925 Fertigstellung der Rathauserweiterung in St. Johann
  • 1926 Plan zur ev. Kirche in Fischbach
  • 30. September 1927 Übersiedlung nach Achern/ Baden
  • 2. Oktober 1927 Übersiedlung nach Ascona bei Locarno
  • seit Sommer 1933 ausschließlich für NSDAP tätig
  • Ende 1931 Beitritt zur Ortsgruppe Lugano der NSDAP
  • Juni 1933 Leiter der Stützpunkte Locarno und Ascona der NSDAP
  • September 1933 Geschäftsführung der Ortsgruppe Lugano
  • Mai 1945 Ausweisung aus der Schweiz; Übersiedlung nach Düsseldorf
  • Versuch einer neuen Existenzgründung in Düsseldorf mit Dr. Ing. Herrmann Hecker
Lit.: Rainer Knauf, Zivile und militärische Friedhofs- und Grabmalgestaltung im 20. Jahrhundert. Der Saarbrücker Hauptfriedhof 1912-1959, Saarbrücken 2010, S. 105f.
Kna


Zurück


Verantwortlich für den Inhalt:
Prof. Dr. Joachim Conrad
Sprenger Straße 28
66346 Püttlingen
info@saarland-biografien.de