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Mayer Adam

[Adam de Sancto Wendalino]
Benediktinerabt
* vor 1430 bei St. Wendel
† 17. Februar 1499 in Köln




bestattet in der Abteikirche Groß St. Martin in Köln

V.: Petrus Mayer (?); M.: Geysa N.N.   

  • Bezeugung der Herkunft durch Abt Johannes von Trittenheim
  • Erwähnung des Beinamens „Villicus“ (auch: Adamus Villicus) in der Chronik des Klosters Brauweiler
  • um 1430 Eintritt in die Benediktinerabtei St. Matthias in Trier; Schüler von Johannes Rode
  • nach 1450 Delegation nach Köln
  • 29. September 1454 Wahl zum Abt von Groß St. Martin in Köln
  • Richter und Konservator für die Rechte und Privilegien der Universität Köln
  • Vorsitz des Grund- und Lehensgerichts der Abtei Groß St. Martin
  • Kommissar des Frauenklosters Nonnenwerth; dortige Bezeugung der Eltern aus „Exwiler“
  • Erneuerung des Turmes; Installation von Orgel, Hochaltar und Chorgestühl in Groß St. Martin
  • Einführung der Benediktsregel für das Frauenkloster St. Agatha im Auftrag des Kölner Erzbischofs
  • 1462 Schreiben an Papst Pius II. mit Bitte um Amtsprivilegierung des Abtes
  • Vermittlung im Konflikt um die Verehrung des hl. Wolfgang in Regensburg
  • 1458 Öffnung des Grabes von Eliphius durch Erzbischof von Köln
  • 26. April 1458 Bestellung zum Provinzialvertreter und Visitator der Diözese Trier im Kapitel
  • 1455 Anschluss des Konventes Groß St. Martin an die Vereinigung Kardinal Ludwigs d’Allemand zur Organisation des Generalkapitels
  • Ausübung des Visitor- und Generalinquisitoramtes
  • 1466 Sendschreiben als „Hauptpräses“ an verschiedene Äbte
  • Verfasser zahlreicher Schriften, u.a. über die Ämterlehre, Ordensgelübde, Bekenntnisse
  • 1748 Zerstörung seines Epitaphs während Umbauarbeiten
  • 1753 Veröffentlichung seiner „Sieben Stufen des geistligen Aufstieges zu Gott“ in Regensburg
  Lit.: Hermann Ody, Adam Mayer aus St. Wendel. Abt von Groß-St. Martin in Köln, Reformer in Deutschland, in: Heimatbuch des Kreises St. Wendel 8 (1959/60), S. 55-63
Bkl

 

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