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Thinnes Friedrich

Dompropst und Landtagsabgeordneter
* 25 Januar 1790 in Merschied /Bernkastel
† 15. Oktober 1860 in Würzburg




 

  • Kindheit und Jugend auf familiärem Land
  • 1789 Eingliederung des Gebietes in „Departement de la Sarre“ (aufgelöst 1814/15)
  • Studium der Theologie
  • 11. März 1815 Priesterweihe
  • 13. April 1815 Ernennung zum Kantonspfarrer in Kusel durch Bischof Mannay
  • 1818 Übernahme der Pfarrei Blieskastel; Diözesenangliederung an Speyer
  • 1818-1829 Pfarrer in Blieskastel
  • Veröffentlichung der „Geschichtliche[n] Bemerkungen über die Pfarrey Blieskastell“
  • 1823-1829 Dekan des Landkapitels Zweibrücken
  • 1825-1828 Abgeordneter im Bayerischen Landtag (Ausschuss 5 Beschwerden)
  • Aufzeichnung seiner über 80 Landtagsreden durch Landtagsschreiber
  • 7. März 1826 Durchsetzung seiner Pläne zur Bildung konfessioneller Bezirksschulen
  • Ernennung zum Distriktsschulinspektors von Zweibrücken
  • 1828 Antrag zur Bildung der Priesterseminare und finanziellen Absicherung der katholischen Pfarreien
  • Anfertigung kirchenpolitischer Anträge u.a. zum Ehegesetz und Stiftungsvermögen
  • 1829 Ernennung zum Domkapitular von Speyer durch König Ludwig I. von Bayern
  • 1835 Domkapitular von Eichstätt
  • 1848/49 Mitglied der Deutschen Nationalversammlung in Frankfurt/ Main („Paulskirchenversammlung“)
  • 1848 Beteiligung an der Abschaffung der grundherrschaftlichen Gerichtsbarkeit
  • 1849-1855 Landtagsabgeordneter in München
  • 22. März 1850 Ernennung zum Dompropst von Würzburg durch Papst Pius IX.
  • Vertretung der katholischen Interessen auf politischer Ebene
 

Lit.: Alfons Hoffmann, Die katholischen geistlichen Abgeordneten der Pfalz in der bayerischen Ständeversammlung 1819-1848, in: Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte 32 (1969), S. 775-787
Bkl

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