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Kunz Karl I

Widerstandskämpfer
* 10. November 1892 in Schiffweiler
† 12. September 1958 in Bremen
bestattet in Bremen-Vegesack




V.: Valentin Kunz, Bergmann; M.: Elisabeth N.N.

verh. 1922 mit Karoline Werkle

Kinder: eine Tochter 

  • Lehre zum Bergmann
  • 1914-1918 Teilnehmer im Ersten Weltkrieg
  • aktives Engagement in Gewerkschaft und Arbeiterverbänden
  • 1932 Kandidatur für den Schiffweiler Gemeinderat
  • 1935 Kampf für den Status Quo bei der Volksabstimmung über den Anschluss ans das Deutsche Reich
  • Einbrüche und Durchsuchungen der Privaträume durch die SA
  • 1937 Verlust der Arbeitsstelle auf der Grube Reden
  • Umsiedlung in den Schwarzwald und Arbeit im Röchlingschen Erzbergwerk
  • 1939 Rückkehr in Saarland und Arbeit in einem Kalkwerk
  • Absage an den Nationalsozialismus
  • 1943 Deportierung mit weiteren politischen Gegnern in ein französisches Heliumwerk; Zwangsarbeit
  • Einsatz für Mitgefangene
  • Verlegung des Lagers nach Württemberg
  • April 1945 Befreiung aus dem Arbeitslager
  • Herbst 1946 Gründung eines SPS-Ortsvereines
  • 1946 und 1949 Wahl in den Schiffweiler Gemeinderat
  • 13. August 1955 Mitbegründung der Deutschen Sozialdemokratischen Partei in Stennweiler
  • 1957 Austritt aus der Partei
  • Hinweis: Karl-Kunz-Weg in Schiffweiler-Stennweiler 

Lit.: Bernhard W. Planz, Karl Kunz – ein Stennweiler Antifaschist, in: Heimatblätter 1990. Für Heiligenwald, Landsweiler-Reden, Schiffweiler und Stennweiler, hg. vom Arbeitskreis Heimatkunde in der Gemeinde Schiffweiler, Schiffweiler 1990, S. 63-65
Jel



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