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Braun Johannes

Pfarrer, Widerstand im Kulturkampf
* 5. November 1833 in Alsfassen
† 25. August 1919 in St. Wendel
bestattet auf dem Friedhof in St. Wendel




V.: Jakob Braun († 1850), Schneidermeister; M.: Anna Maria Gräber 

  • Besuch der Höheren Stadtschule
  • Ostern 1858 Ablegung des Abiturs am Friedrich-Wilhelm Gymnasium in Trier
  • Teilnahme am Trier Priesterseminar
  • 31. August 1861 Priesterweihe in Trier
  • Tätigkeit als Kaplan in Wallhausen
  • 22. April 1865 Ernennung zum Pfarrer von Dahnen
  • 14. Februar 1868 Übernahme der Pfarrstelle in Pluwig
  • Mai 1875 – Februar 1876 Acht Verurteilungen wegen Widerstandes im Kulturkampf
  • Flucht nach Luxemburg und Tätigkeit als Rektor in Bettemburg
  • 1886 Rückkehr und Übernahme der Pfarrei Kretnach
  • 1. Juli 1890 Ernennung zum Pfarrer von Wahlen
  • Unterrichtung von Peter Wust in Latein
  • 1905-1918 Amt als Pfarrer von Wassenach
  • Seit 1913 Tätigkeit als Definitor des Dekanats Andernach
  • 1. November 1918 Emeritierung; Rückkehr nach St. Wendel 

Lit.: Gerd Schmitt, Pfarrer Johannes Braun, in: Alsfassen und Breiten. Beiträge zur Ortsgeschichte, hg. von Roland Geiger/ Gerd Schmitt, St. Wendel 2004, S. 206f.
Jel
Abb.: Weyand, Photografie um 1890, in: Heimatbuch des Landkreises St. Wendel 13 (1969/70), S. 118

  



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