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Bohner Theodor [Pseudonym: Paul Hirner]

Schriftsteller, Kunstsammler und Politiker
* 6. Juli 1882 in Abokobi (heute Ghana)
† 4. Februar 1963 in Berlin




V.: Heinrich Bohner, Missionar; M.: Philippa Krieg

 

verh. mit Martha Lydia Seeberg

 

Kinder: 1.) Eva (* 1915), 2.) Christa (* 1918), 3.) Margret (* 1924)

 

  • früheste Kindheit in Ghana aufgrund der Missionstätigkeit des Vaters  
  • 1884 Überbringung nach Mannheim
  • 1889-1895 Erziehung im Baseler Missionshaus
  • 1895-1897 Besuch des Humanistischen Gymnasiums in Kaiserslautern
  • 1899 Abitur in Mannheim
  • Studium der Philosophie, Germanistik, Philologie, Geschichte und Kunstgeschichte in Freiburg, Zürich, Basel und Leipzig
  • 1904 Philologisches Examen
  • Promotion zum Dr. phil. in Freiburg
  • 1904-1907 Lehrtätigkeit in Baden
  • 1907-1908 Lehrtätigkeit in Berlin
  • 1908-1915 Leiter der Deutschen Schule in Rom; zugleich Anstellung an der Universität Rom als Lektor für deutsche Sprache
  • Beginn seiner schriftstellerischen Tätigkeit; Freundschaft mit Hans Gerson
  • 1915 Rückkehr nach Deutschland und Umzug ins Saarland
  • Lehrtätigkeit und Anstellung als Alt-Philologe am Ludwigsgymnasium Saarbrücken für klass. Philologie
  • Lehrtätigkeit in Berlin und Magdeburg als Oberstudienrat
  • Seit 1919 Stadtverordneter in Magdeburg
  • 1922 Erster Erfolg seiner schriftstellerischen Werke mit „Qwabla“
  • 1924-1932 Angeordneter der DDP im Preußischen Landtag; Umzug nach Berlin
  • 1929-1933 Ernennung zum Oberschulrat der Reichshauptstadt Berlin
  • 1932 Ernennung zum Vorsitzenden des Schutzverbandes der Deutschen Schriftstellerverbände (bis 1933)
  • 1933 Erzwungener Ruhestand
  • 1942 Erbe der Gerson’schen Kunstsammlung
  • 1945 Mitbegründer der CDU
  • 1950 Wiederaufbau des Schutzverbandes
  • 1947-1949 Aufenthalt in Nordamerika
  • 1948-1949 Gastprofessor für Philosophie und Philologie an der South Western-University in Georgetown (Texas)
  • Rückkehr nach Berlin und Ruhestand
  • 1950-1963 Tätigkeit als freier Schriftsteller
  • 1953 Ernennung zum Ehrenpräsident des Schutzverbandes und Präsident des Berliner Schriftstellerverbandes
  • Wiedereinstieg ins Lehramt
  • 1956 Wahl zum Präsidenten der Deutschen Friedrich-Schiller-Stiftung Berlin; Reise nach Moskau
  • 11. August 1961 Tod seiner Frau
  • Gesamtwerk von über 30 Büchern, dazu zahlreiche Zeitschriftenartikel etc.

Lit.: Julius Dahl, Theodor Bohner zum Gedächtnis, in: Saarheimat 3 (1963), S. 82f.
Bkl

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