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Leclerc Philipp Adolf

Zweibrücker Kabinettsmaler
* 15. Juli 1755 in Zweibrücken
† 19. April 1826 in München




bestattet am 22. April 1826 in München

V.: Jakob Friedrich Leclerc (1717-1794), Hofmaler; M.: Louisa Christina Crollius (1726-1763)

 

  • Kindheit in Zweibrücken; Hausunterricht beim Vater
  • 1769-1771 Studium in der Zweibrücker Zeichenakademie in Mannheim; Beeinflussung durch den Maler Georg Friedrich Meyer
  • Rückkehr nach Zweibrücken; weitere Ausbildung durch den Zweibrücker Tier- und Landschaftsmaler Daniel Hien
  • 1773-1777 Anstellung im österreichischen Heer als Soldat
  • 1777 Eintritt in die Leibdragoner-Garde Zweibrücken
  • Ende 1779 Wiederaufnahme des Studiums
  • 1780 Studienreisen
  • 1. Juli 1781 Ernennung zum Zweibrücker Hofmaler
  • 1785 Umzug auf Schloss Karlsberg bei Homburg
  • 1793 Flucht vor den französischen Revolutionstruppen nach Mannheim mit dem Hof Karls August II. von Pfalz-Zweibrücken
  • 1794-1799 Anstellung als Zeichenlehrer der Kinder von Prinz Max Joseph von Pfalz-Zweibrücken in Heidelberg, darunter des späteren bayerische Königs Ludwig I.
  • 8. März 1799 Umzug nach München, Anschluss an den Bayerischen Kurfürst
  • Ernennung zum bayerisch-kurpfälzischen Zeichenmeister der Prinzen und Prinzessinnen
  • 1804 Erste Wienreise
  • 1818 Zweite Wienreise
  • Anfertigung zahlreicher Tiergemälde sowie Landschafts- und Architekturzeichnungen und Aquarellen
  • 1959 Wiederentdeckung der Porträtzeichnungen Leclercs
 

Lit.: Berthold Roland, Art. Philipp Leclerc, in: NDB 14 (1985), S. 35-36
Bkl

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