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Diehl Karl

Firmengründer und Großindustrieller
* 4. Mai 1907 in Nürnberg
† 19. Januar 2008 in Nürnberg





V.: Heinrich Diehl (1878-1938), Ciseleur; M.: Margarete Schmidt (*1880) verh. mit Irmgard Schoedel Söhne: 1.) Werner, 2.) Peter, 3.) Thomas
  • 1917 Bau eines eigenen Metall-, Guss- und Presswerks in Nürnberg
  • 1926 Abitur an der Oberrealschule in Nürnberg
  • 1926-1930 Maschinenbaustudium an der Technischen Universität München
  • 1. August 1930 Eintritt in die väterliche Kunstgießerei
  • 7. November 1938 Übernahme der Leitung der väterlichen Kunstgießerei
  • 1952 Gründung des „Heinrich-Diehl-Gedächtnis-Fonds“ zur sozialen Sicherung der Mitarbeiter
  • Umorganisation des Familienbetriebes in einen Rüstungshersteller (Diehl-Kette)
  • 1953 Ehrenbürger der Stadt Röthenbach
  • 1962 Träger des Bayerischen Verdienstordens
  • 1968 Erhalt der Bürgermedaille der Stadt Nürnberg
  • 1980 Entwicklung eines Artillerieraketensystems, Lieferant der NATO
  • Ausbau der Werke in Nonnweiler und Freisen
  • Mai 1987 Gründer der Karl-Diehl-Stiftung für Menschen in Not
  • 1990-er Jahre Umgestaltung der Firma in eine Familienstiftung
  • 1998 Übergabe der Firmenleitung an Sohn Dr. Thomas Diehl
  • Juli 2002 Übergabe des Aufsichtsratsvorsitzenden an Sohn Werner Diehl
  • Auszeichnung mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband
  • Auszeichnung mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg
  • 20. Juli 1978 Auszeichnung mit dem Saarländischen Verdienstorden
  • Ritter des Ordens „Für Verdienste um die italienische Republik“
  • 1997 Ehrenbürger der Stadt Nürnberg
  • Ehrenbürger der Gemeinde Nonnweiler
  • 27. September 2007 „Karl-Diehl-Halle“ in Röthenbach
  • Hinweis: Karl-Diehl-Straße in Nonnweiler-Mariahütte
Lit.: Gregor Schöllgen, Diehl – Ein Familienunternehmen in Deutschland 1902-2002, Berlin/ München 2002
Con

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