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Schneider Karl I

Augenarzt
* 27. Juni 1869 in Ettenheim/ Freiburg i.Br.
† 5. November 1940 im KZ Dachau




  • Jugend in Ettenheim
  • Studium der Medizin
  • Umzug in Saargebiet
  • 1898 Eröffnung der ersten Augenarztpraxis in Neunkirchen
  • ab 1900 Bekenntnis zur Sozialdemokratie und zum Pazifismus
  • 1918 Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrates Neunkirchen, darin Beauftragter für Volkswohlfahrt und Krankenfürsorge
  • 1919 Gründungsmitglied der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) in Neunkirchen
  • 1920 Mitglied des Gemeinderats Neunkirchen und des Ottweiler Kreistages
  • Veröffentlichung von antimilitaristischen Artikeln in der „Volksstimme“ und der „Neunkircher Volkszeitung“
  • Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft sowie der Deutschen Liga für Menschenrechte
  • 1934 Gründung von „Initiativkomitee für den Kampf um den Frieden“, gem. mit Gustav Regler und Friedrich Brokmeier
  • April 1940 Verhaftung mit Schutzhaft durch die Gestapo
  • September 1940 Überführung in das KZ Sachsenhausen
  • Hinweis: Karl-Schneider-Straße in Neunkirchen (seit 1948) und Gedenkstein auf dem ehem. Hauptfriedhof Neunkirchen-Scheib 

Lit.: Armin Schlicker, Straßenlexikon Neunkirchen. Straßen, Plätze und Brücken in Vergangenheit und Gegenwart, hg. vom Historischen Verein Stadt Neunkirchen, Neunkirchen 2009, S. 233

Jel/ Bkl



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