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Korum Michael Felix

Bischof von Trier
* 2. November 1840 in Wickerschweier/ Elsass
† 4. Dezember 1921 in Trier
bestattet am 9. Dezember 1921 im Dom zu Trier




V.: Theobald Korum (1809-1871), Lehrer; M.: Katharina Konstanzia Aurora Peccatier (*1807)

  • 4. November 1840 Taufe in Holzweier
  • 1850-1852 Besuch der Volksschule der Maristen (Schulbrüder) und des Collège libre
  • 1852-1857 Besuch des Collège libre in Colmar, Abitur
  • 1857-1860 Studium der Theologie am Priesterseminar in Strasbourg
  • 1861-1865 Studium der Theologie und Philosophie am Canisianum in Innsbruck
  • im November 1865 Dr. theol.
  • 23. November 1865 Priesterweihe in Strasbourg
  • 1866-1869 Dozent für Philosophie am Kleinen Seminar (Knabenseminar) St. Stephan in Strasbourg
  • 1869-1872 Professor für Kirchengeschichte und Hebräisch am Priesterseminar in Strasbourg
  • 1869-1880 Beichtvater und Religionslehrer am staatlichen Gymnasium und bei den deutschen Truppen
  • 1872-1880 Professor für Dogmatik und neutestamentliche Exegese am Priesterseminar in Strasbourg
  • 1872 französischer Domprediger am Münster
  • 4. August 1880 Verzicht auf die Position des Coadjutors des Bistums Metz mit dem Recht der Nachfolge
  • 30. Oktober 1880 Dompfarrer, Domkapitular und Geistlicher Rat
  • 9. Februar 1881 Verzicht auf die Position des Coadjutors des Bistums Strasbourg
  • Vorschlag für das Trierer Bischofsamt durch Leo XIII. an Bismarck
  • 26. Juli 1881 Verzicht des Trierer Domkapitels auf die Bischofswahl
  • 12. August 1881 Ernennung zum Bischof von Trier durch Leo XIII.
  • 14. August 1881 Bischofsweihe in Rom
  • 30. August 1881 staatliche Anerkennung als Bischof von Trier
  • 25. September 1881 Inthronisation
  • 1887 Katholikentag in Trier
  • 1888 Gründung der Trierer Josefs-Schwestern
  • Reorganisation des Bistums nach dem Kulturkampf; Errichtung von 42 neuen Pfarreien
  • 1889 Gründung des Knabenseminars in Prüm
  • 1889 Gründung der Zeitschrift »Pastor bonus« (später: Trierer Theologische Zeitschrift)
  • 1891 Hl. Rock-Wallfahrt
  • 1892 Wiedergründung von Maria Laach
  • 1893 endgültige Einführung der römischen Liturgie in Trier
  • 18. Juni 1896 Ernennung zum Päpstlichen Hausprälaten, Thronassistenten und römischen Grafen
  • 1897 Erweiterung des Priesterseminars
  • 1898-1910 Sanierung des Trierer Doms
  • Dissens mit dem Hl. Stuhl im Trierer Schulstreit; Rücktrittsangebot abgelehnt
  • 1912 Marianischer Weltkongress in Trier
  • 1915 Ehrenbürgerwürde der Stadt Tier
  • 1. März 1916 Auszeichnung mit dem erzbischöflichen Pallium
  • 1916 Gründung des Diözesan-Caritasverbandes
  • 28.-29. September 1920 Tagung der ersten Diözesansynode seit 400 Jahren
  • Hinweis: Felix-Korum-Straße in Merzig

Lit.: Die Bischöfe von Trier seit 1802, Trier 1996, S. 141-168
Con
Abb.: Bistumsarchiv Trier/ Fotograf Friedel Thörnig

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