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Brandmüller Theo

Komponist und Organist
* 2. Februar 1948 in Mainz
† 26. November 2012 in Saarbrücken
bestattet in Holz 




verh. mit Odile Brandmüller 

Kinder: 1.) Boris, 2.) Lavinia 

  • 1968 Abitur am Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz; Mitglied im Mainzer Domchor
  • 1968-1970 Studium der Schul- und Kirchenmusik sowie Komposition am Staatl. Hochschulinstitut für Musik der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz; parallel Studium der Geografie in Mainz
  • 1970-1971 Studium der Schul- und Kirchenmusik in Detmold; Orgelunterricht bei Helmut Tramnitz
  • 1971 Ablegung des Schulmusikexamens
  • 1972 Auszeichnung mit dem Förderpreis für Komponisten des Landes Rheinland-Pfalz
  • 1973 Komposition der Sonata a tre für Flöte, Mezzosopran und Violoncello
  • 1974 Ablegung des A-Examens in Detmold
  • 1975 Abschluss des Kompositionsstudiums bei Giselher Klebe
  • 1975 Komposition der „Apokalyptischen Vision“ für Bassstimme und Orgel nach Worten der Heiligen Schrift
  • 1975 Komposition der „Reminiszenzen für Orchester“
  • 1976-1977 Studium „Neues Musiktheater“ bei Mauricio Kagel an der Kölner Musikhochschule; Kontakte zu Cristobál Halffter in Madrid
  • 1977 Internationaler Durchbruch als Komponist mit „Ach, trauriger Mond. Klage um Federico García Lorca für Schlagzeug-Solo und Streicher“ in Athen
  • 1977 Auszeichnung mit dem Kompositionspreis der Stadt Stuttgart
  • 1977-1978 Studium in der classe supérieure bei Olivier Messiaen in Paris
  • 1978 Komposition der Kantate „Wie Du unseren Vätern geschworen hast“ für Altstimme, zwei Trompeten, zwei Posaunen, Orgel nach Texten der Heiligen Schrift
  • 1979 Auszeichnung mit dem Rom-Preis der Villa Massimo
  • 1979/80 Komposition des „Dramma per Musica“ für großes Orchester
  • 1979-2012 Professor für Komposition, Analyse und Orgelimprovisation an der Hochschule für Musik des Saarlandes; Leiter des Instituts für Neue Musik
  • 1986 Auszeichnung mit dem Kunstpreis des Saarlandes
  • 1986 Komposition des Cis-Cantus II für Viola, Violoncello und Kontrabass
  • 1986 Auszeichnung mit dem Prix Marzena in Seattle
  • Mitinitiator und Vorsitzender der Jury der Internationalen Orgelkompositionswettbewerbe Saarlouis
  • Betreuung der Kurse „Jugend komponiert“ der Jeunesses musicales
  • Auszeichnung mit dem Kirchenmusikpreis der Kreisstadt Saarlouis
  • 1982-2012 Organist an der Ludwigskirche in Alt-Saarbrücken
  • 1985 Komposition des U(h)rtöne für großes Orchester
  • 1991 Komposition des Konzertes auf dem E-Zweig nach einem Bild von Paul Klee für Viola solo
  • 1998 Auszeichnung mit dem Kunstpreis Landes Rheinland-Pfalz
  • 2007 Ehrengast der Villa Massimo in Rom
  • Hinweis: Theo Brandmüller-Haus. Zentrum für Musiktheorie und Komposition an der Hochschule für Musik (seit 2016)

Lit. Joachim Dorfmüller, Impulse von Perotin bis Messiaen. Zum Schaffen Theo Brandmüllers für und mit Orgel. In: Musica Sacra, Regensburg 1980. S. 316-318
Con
Abb.: AEKR Best 8SL 078 (Bildarchiv Sonntagsgruß Saar Fotobestand) Nr. 484

 

 

 



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