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Lange Erich

Verwaltungsbeamter und Gewerkschaftler
* 29. Oktober 1921 in Trier
† 9. April 1964 in Völklingen 




bestattet am 13. April 1964 in Völklingen V.: Karl Albert Lange (1898-1973), Telefonmeister; M.: Dorothea Jähne (1893-1944), Krankenschwester verh. am 17. April 1945 in Meerane/ Sachsen mit Charlotte Luise Heintz (1922-2001) Tochter: Sigrid (* 1951)
  • 1928-1936 Besuch der Ev. Volksschule Völklingen
  • 1. April 1937 Verwaltungslehre bei Stadtverwaltung Völklingen (bis 31. Dezember 1939)
  • 1940-1945 Kriegsteilnehmer; Besuch der Kriegsschule und Ernennung zum Infanterieoffizier
  • 1. August 1945 Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft
  • 1. September 1945 Dienstantritt bei der Stadtverwaltung Völklingen
  • 1. November 1945 kommissarischer Leiter der Stadtkasse Völklingen (bis 15. März 1948)
  • Anfang 1946 Mitglied des Ortsvorstandes Völklingen der Einheitsgewerkschaft für das Saarland
  • November 1946 Mitglied im Industrieverband Öffentliche Betriebe und Verwaltungen; Betriebsratsmitglied
  • 1948-1952 Besuch der Gemeindeverwaltungs- und Sparkassenschule Saar
  • Mai 1950 Mitglied des Beirates bei der Bezirksfürsorgestelle für Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene des Landkreises Saarbrücken
  • Juni 1952 Vorsitzender des Fachausschusses Kommunalverwaltung im Landesverband des I.V. Öffentliche Betriebe und Verwaltungen
  • Publikationen in der Verbandszeitschrift „Öffentlicher Dienst“
  • November 1952 Besuch eines Betriebsräte-Lehrgangs in Mosbach/ Odenwald
  • 28. Februar 1953 Ernennung zum Stadtinspektor
  • 18./19. Juni 1955 Teilnehmer am 3. Landeskongress der Einheitsgewerkschaft; Initiator des Neutralitätsbeschlusses bzgl. Saarabstimmung
  • November 1953 Fachlehrer für Haushalts- und Kassenwesen an der Gemeindeverwaltungs- und Sparkassenschule Saar (bis 9. April 1964)
  • 20. Juli 1954 Ernennung zum Stadtoberinspektor
  • November 1954 Erster Vorsitzender des I.V. Öffentliche Betriebe und Verwaltungen
  • 1955 Teilnahme am «2. congrès international de l’économie collective»
  • 1956 Zusammenschluss des I.V. Öffentliche Betriebe und Verwaltungen mit dem I.V. Verkehr und Transport; Anschluss an die bundesdeutsche Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr
  • Wahl zum Ersten Vorsitzenden des ÖTV Bezirks Saar
  • 1958 Teilnahme am ÖTV-Gewerkschaftstag in München; Verankerung des Saarlandes als selbständiger Bezirk in der ÖTV-Satzung
  • 9. März 1959 Bestellung zum hauptamtlichen Kassenverwalter der Stadtkasse Völklingen
  • 1958/59 erfolgreiches Engagement für die Einführung der einheitlichen (= höchsten) Ortsklasse „S“ bei der wirtschaftlichen Eingliederung des Saarlandes
  • 1. September 1959 Ernennung zum Stadtamtmann
  • 1. Dezember 1960 Ernennung zum Stadtoberamtmann
  • 29. März 1961 Berufung zum ordentlichen Mitglied des Landespersonalausschusses auf Vorschlag des DGB
  • 8. April 1961 Wiederwahl zum (einzigen ehrenamtlichen) Bezirksvorsitzenden des Bezirks Saar der ÖTV
  • Juni 1962 Teilnahme am 18. Kongress der Internationalen Transportarbeiter Förderation ITF in Helsinki
  • Oktober 1962 Teilnahme am 6. ordentlichen Bundeskongress des DGB in Hannover
  • 1. April 1964 Wiederwahl als Bezirksvorsitzender des Bezirks Saar der ÖTV
Lit.: Sigrid Hanschke, „Das zu tun, wozu man gebraucht wird.“ Erich Lange (1921-1964) – Ein Leben im Dienste der Gewerkschaftsbewegung (= Dialog 17 Stiftung Demokratie Saarland), Saarbrücken 2007
Han
Abb.: Familienbesitz Lange/ Hanschke 

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