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Camphausen Otto von

preußischer Finanzminister
* 21. Oktober 1812 in Hünshoven
† 18. Mai 1896 in Berlin




bestattet auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Berlin-Schöneberg V.: Gerhard Gottfried Camphausen (1771-1813), Kaufmann; M.: Maria Wilhelmine Peuchen (1770-1826) unverheiratet
  • Studium der Rechts- und Kameralwissenschaften in Bonn, Heidelberg, München und Berlin
  • Herbst 1834 Eintritt in den Staatsdienst als Referendar der Bezirksregierung in Köln
  • 1837-1840 Regierungsassessor in Magdeburg
  • 1840 Mitarbeiter im Finanzministerium in Berlin
  • Dezember 1840 Regierungsassessor in Koblenz
  • Februar 1842 Regierungsassessor in Trier
  • 1844 Ernennung zum Regierungsrat in Trier
  • 1845 Berufung zum vortragenden Rat ins preußische Finanzministerium; Ernennung zum Geheimen Finanzrat
  • 1847 Entwurf eines Gesetzes für die Einkommensteuer
  • 1849 Mitglied der Zweiten Kammer
  • 1850-1892 erneut Mitglied der Zweiten Kammer
  • 1850 Mitglied des Erfurter Volkshauses
  • 1854 Ernennung zum Präsidenten der Seehandlung
  • 1860 Berufung in das Herrenhaus auf Lebenszeit
  • 26. Oktober 1869 Berufung zum Finanzminister
  • 29. November 1871 Vorlage des Gesetzes zur Aufhebung des Staatsschatzes
  • 9. November 1873 Vizepräsident des preußischen Staatsministeriums
  • 1874 Benennung der Fischbachschächte in Grube Camphausen
  • 23. März 1878 Entlassung auf eignen Wunsch
  • 18. Januar 1896 Auszeichnung mit dem Schwarzen Adlerorden, Nobilitierung
  • Hinweis: Ortsteil sowie Grube Camphausen (bis 1990) in Quierschied, Camphausener Straße in Saarbrücken
Lit.: ADB 47 (1903), S. 428-431
Con

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