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Pfalz-Zweibrücken Christian IV. von

Herzog von Pfalz-Zweibrücken
* 16. September 1722 in Bischweiler/ Elsass
† 5. November 1775 auf Schloss Pettersheim bei Kusel




bestattet im Chor der Alexanderkirche Zweibrücken V.: Herzog Christian III. von Pfalz-Zweibrücken (1674-1735); M.: Gräfin Karoline von Nassau-Saarbrücken (1704-1774) verh. in morganatischer Ehe 1751 mit Maria Johanna Francisca Camasse (genannt Marianne), Comtesse de Forbach (1734-1807) Kinder: 1.) Christian (1752-1817), 2.) Philippe Guillaume (1754-1807), 3.) Maria Anna Caroline (1755-1806), 4.) Karl Ludwig (1759-1763), 5.) Elisabeth Auguste Friederike (1766-1836), 6.) Julius August Maximilian (1771-1773)
  • 3. Februar 1735 Tod des Vaters Christian III.; vormundschaftliche Regierung der Mutter
  • 1737 bis 1739 Studium in Leyden mit seinem Bruder Friedrich
  • 18. August 1739 Kavaliersreise nach Paris (bis 20. Juli 1740); Anschluss an Louis XV
  • 22. November 1740 Volljährigkeitserklärung und Regierungsantritt
  • 1743 erfolgloser Kandidat Frankreichs für den schwedischen Thron
  • Mäzen des Architekten Johann Christian von Mannlich und des Malers Friedrich Müller
  • Neuanlage der Gartenanlage des Zweibrücker Schlosses durch Johann Ludwig Petri
  • März 1751 Freundschaftsvertrag mit dem Königreich Frankreich
  • 1752 Übergabe der Bauleitung von Schloss Jägersburg an Christian Ludwig Hautt
  • 1752/ 1755 Gründung des Landgestüts Zweibrücken in Birkhausen/ Hornbachtal
  • 1755 Konversion zum Katholizismus auf Geheiß Louis XV zur Sicherung der Erbfolge in den beiden Wittelbacher Kurstaaten
  • 1755-1776 Ausbau der Residenzstadt Zweibrücken nach den Plänen von Christian Ludwig Hautt
  • 1756 Umbau des Sundahlschen Schlosses Forbach für Marianne Camasse
  • 3. September 1757 Wiederholung der morganatischen Eheschließung wegen Formfehler
  • 1758 Konversion zum Katholizismus unter dem Druck Louis XV
  • Februar 1757 Gründung des Régiment d’infanterie de Royal Deux-Ponts
  • Vormundschaft für die Neffen Karl August und Max Joseph
  • 16. Juni 1766 Grenzkorrekturen mit Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz im Schwetzinger Vertrag (ratifiziert 1767)
  • 1768 Gründung eines Steinkohlebergwerkes und einer Glashütte in Hoof (bei St. Wendel)
  • 1773 Bau der Herzogsvorstadt in Zweibrücken nach Plänen von Christian Ludwig Hautt
  • Hinweis: Herzog-Christian-Platz in Homburg, Stadtteil Jägersburg; Herzog-Christian-Straße in Zweibrücken
Lit.: Adalbert von Bayern, Der Herzog und die Tänzerin – Die merkwürdige Geschichte Christians IV. von Pfalz-Zweibrücken und seiner Familie, Neustadt an der Weinstraße 1966
Bur
Abb.: Maurice Jelinski


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