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Mai Franz Wilhelm

Erster Intendant des Saarländischen Rundfunks
* 31. Dezember 1911 in Köln
† 26. Oktober 1999 in Saarbrücken
bestattet auf dem Hauptfriedhof in Saarbrücken




verh. mit Christine Heinrich (1936-2008) 

  • 1920 Umzug der Familie nach Saarbrücken
  • Besuch des Ludwigsgymnasiums Saarbrücken
  • 1927-1932 Besuch des Jesuitenkollegs in Feldkirch/ Österreich und in Bad Godesberg
  • 1932 Abitur am Friedrich-Wilhelms-Gymnasium in Trier
  • Studium der Rechtswissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte in Frankfurt/ Main, München und Bonn
  • 1935 Erstes Juristisches Examen
  • 1939 Promotion zum Dr. iur. in Bonn
  • 1940 Zweites Juristisches Examen
  • 1940-1945 Kriegsteilnehmer
  • August 1945 Rückkehr aus französischer Kriegsgefangenschaft
  • Tätigkeit als Amtsgerichtsrat in Frankfurt/ Main
  • 1950 Beginn der Tätigkeit im Bundeskanzleramt; zweiter Referent Adenauers
  • 1951 erster persönlicher Referent Adenauers
  • 1952 Wechsel ins Bundespresseamt; Leiter der Abteilung für Film, Funk und Fernsehen
  • Leiter der zentralen Verwaltung (bis 1957)
  • Juni 1957 Wahl zum Intendanten des Saarländischen Rundfunks
  • 1957 Aufführung seines Hörspiels zu Joseph von Görres durch den Hessischen Rundfunks
  • 1. Januar 1958 Dienstantritt in Saarbrücken
  • 1964 Gründung der Europawelle
  • 1964 zweiwöchige Informationsreise in den Iran auf Einladung der Kaiserlich-Iranischen Regierung
  • 1965 Einweihung des neuen Funkhauses auf dem Halberg
  • 1966-1970 Vorsitzender des Saarländischen Kulturkreises in Nachfolge Alexander Schums
  • 1968 Idee zur Schaffung der „Goldenen Europa“ als Auszeichnung
  • 1971-1973 Auseinandersetzungen mit Arnfried Astel, dem ltd. Redakteur der Literaturabteilung
  • 1972 Auszeichnung mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
  • 1976 Auszeichnung mit dem Kommandeurskreuz des Verdienstordens des Großherzogtums Luxembourg
  • 1976 Ernennung zum Offizier der französischen Ehrenlegion
  • 1976 Vorsitzender der Deutsch-Französischen Gesellschaft Saar nach Tod E. Schluppkottens
  • 25. April 1977 Auszeichnung mit dem Saarländischen Verdienstorden
  • 1977 Publikation der Festschrift „Franz Mai. Einige ausgewählte Reden und Schriften“ durch den SR
  • 31. Dezember 1977 emeritiert
  • 1978 Publikation von „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk zwischen Staat, Parteien und Interessen“ (gem. mit W. Geiger/ H. Burghart)
  • Langjähriger Vorsitzender der Europäischen Akademie Otzenhausen
  • 1987 Publikation des Gedichtbands „Des Lebens stille Flut“
  • Förderung der deutsch-französischen Beziehungen
  • 1994 Schaffung des Franz-Mai-Preises des Deutsch-Französischen Gymnasiums in Saarbrücken
  • Hinweis: Hinweis: Franz-Mai-Straße in Saarbrücken (seit 2000), Stadtbezirk Halberg, Franz-Mai-Zimmer des Saarländischen Rundfunks und (seit 2009) Franz-Mai-Stiftung an der Universität des Saarlandes 

Lit.: Zur Erinnerung an Dr. Franz Mai (1911-1999), Intendant des Saarländischen Rundfunks 1958–1977. Reden und Fotos anlässlich der Trauerfeier am 5. November 1999 hg. vom Saarländischen Rundfunk, Saarbrücken 2000
Con
Abb.: Hanna Garthe, in: Saarheimat 4 (1962), S. 21.



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