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Lachmann Hans

Unternehmer, Widerstandskämpfer, Sportfunktionär
* 3. Dezember 1909 in Neunkirchen
† 1. Februar 1981 in Saarbrücken





V.: Heinrich Lachmann († 1931), jüdischer Fabrikant; M.: Anna Mai (1880-1973) verh. am 31. Juli 1951 mit Alice Herta Sigrid Alwine Dechent (1926-1974)

Kinder: 1.) Ines (* 1952), 2.) Isabelle (* 1956)

  • 1927-1930 Lehre als kaufmännischer Angestellter
  • 1930-1935 Berufstätigkeit als kaufmännischer Angestellter
  • 1935 Emigration nach Frankreich
  • 1935-1937 Arbeitslosigkeit in der Emigration
  • 28. Januar 1937 Annahme der französischen Staatsbürgerschaft (Jean Lackmann)
  • 15. Oktober 1937 Einberufung in die französische Armee
  • 1937-1940 französischer Offizier (Leutnant)
  • ab 1940 Zivilangestellter bei der Militärintendanz in Clermont-Ferrand
  • 1942-1944 Tätigkeit in der Résistance
  • 5. Mai 1944 Verhaftung durch französische Miliz und Übergabe an Gestapo
  • Häftling im KZ Neuengamme, später im KZ Sachsenhausen
  • Mai 1945 Befreiung; gesundheitliche Schäden
  • Aufenthalte mit der Mutter in Clermont-Ferrand und in Genf
  • 1. Juli 1946 Rückkehr nach Neunkirchen
  • 15. Juli 1950 Erster Vorsitzender, später Präsident des Sportvereins Borussia Neunkirchen (bis 19. November 1959)
  • bis 1957 Teilhaber und kaufmännischer Direktor des elterlichen Betriebs (Zieh- und Stanzwerks Menesa in Neunkirchen)
  • 1956-1961 Generalvertreter der Menesa in Frankreich
  • November 1960 Ehrenpräsident des Sportvereins Borussia Neunkirchen
  • seit 1. April 1961 Tätigkeit als selbstständiger Kaufmann

Lit.: Bernd Reichelt, Fußball und regionale Identität im Saarland der 1950er und 1960er Jahre. Entwicklung und Anpassung eines Fußballvereins in Zeiten des beschleunigten Wandels am Beispiel Borussia Neunkirchen. Unveröffentlichte Diplomarbeit, Saarbrücken 2007
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