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Löwenstein-Wertheim-Freudenberg Hubertus zu

Politiker, Journalist und Schriftsteller
* 14. Oktober 1906 auf Schloss Schönworth bei Kufstein
† 28. November 1984 in Bad Godesberg




  • Schulbesuch in Gmunden, Bamberg, Würzburg, Pasing und Klagenfurt
  • 1924-1928 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in München, Hamburg, Genf und Berlin
  • Referendariat beim Kammergericht in Berlin
  • Mitglied der Zentrumspartei und des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold
  • 1930 Schriftleiter der Vossischen Zeitung in Berlin, des Berliner Tageblattes und des Berliner Börsen-Couriers
  • 1931 Promotion zum Dr. iur. in Berlin
  • 1933 Emigration nach Österreich, dann ins Saargebiet
  • 1934 Chefredakteur und Herausgeber der Wochenzeitung „Das Reich“ in Saarbrücken
  • Engagement gegen die Rückgliederung des Saargebietes
  • Ende 1934 Verbot der Wochenzeitung „Das Reich“ durch Völkerbundkommissar Knox
  • 1934 Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft wegen hitlerfeindlicher Schriften
  • 1935 Emigration nach England und dann in die USA
  • 1936 Professur für Staatsrecht und Geschichte
  • 1936 Gründung der American Guild for German Cultural Freedom und der Deutschen Akademie der Künste und Wissenschaften im Exil
  • 1937 Bericht vom Spanischen Bürgerkrieg
  • 1937-1946 Gastprofessor des Carnegie Endowment for International Peace
  • 1943 Auszeichnung mit dem Litt. D. h.c. durch die Hamline University in Minnesota
  • 1946 Rückkehr nach Deutschland; Eintritt in die FDP
  • 1947 Leiter der Caritas-Pressestelle der Caritas
  • 1947 Übernahme eines Lehrauftrags für Geschichte und Staatsrecht in Heidelberg
  • 1950/51 Engagement zur Freigabe Helgolands
  • 1951-1956 Einsatz für die Rückkehr des Saargebietes durch die „Aktion Saar“
  • Gründung des Deutschen Saarbundes
  • Mitherausgeber der Deutschen Saarzeitung
  • 1951-1953 Leiter der süddeutschen Redaktion der Wochenzeitung „Die Zeit“
  • 1952 Eintritt in die FDP
  • 6. September 1953 Wahl in den Deutschen Bundestag (bis 1957)
  • 31. Oktober 1956 Reise nach Ungarn als Sympathiebekundung im Ungarnaufstand
  • 6. Juni 1957 Austritt aus der FDP
  • 25. Juni 1957 Mitglied der Deutsche Partei (DP); Landesvorsitzender Saar
  • 1958 Wechsel in die CDU
  • 1960-1971 Sonderberater des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung
  • 1966 Auszeichnung mit dem Großkreuz von Athos
  • 1968 Auszeichnung mit dem Großen Bundesverdienstkreuz
  • 1970 Auszeichnung mit dem Komturkreuz des Italienischen Verdienstordens
  • 1973 Präsident des Freien Deutschen Autorenverbandes
  • 23. Oktober 1980 Auszeichnung mit dem saarländischen Verdienstorden
Lit.: ZGSaarg. 38/39 (1990/91), S. 148-160
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Abb.: Deutsches Bundesarchiv B 145 Bild-F034373-0001  

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Prof. Dr. Joachim Conrad
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