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Faßbinder Klara Maria

Friedenspolitikerin, Lehrerin, Frauenrechtlerin
* 15. Februar 1890 in Trier
† 3. Juni 1974 in Berkum bei Bonn




  • 1896 Umzug der Familie nach Brühl
  • Besuch einer Klosterschule
  • 1906-1909 Ausbildung auf dem Höheren Lehrerinnenseminar in Koblenz
  • 1913 Abitur als „Externe“ in Münster
  • Studium der Geschichte, Deutsch, Philosophie und Französisch in Bonn und München
  • 1917 Erste Staatsprüfung für das Höhere Lehramt
  • freiwillige Meldung an die Front im Ersten Weltkrieg
  • 1919 Promotion mit »summa cum laude« in Romanistik
  • 1918-1920 Referentin für den Vaterländischen Unterricht
  • 1920 Bemühungen um die deutsch-französische Verständigung
  • 1921 Zweite Staatsprüfung
  • 1921 Unterricht an der Mädchen-Mittelschule „Cecilienschule“ in St. Johann
  • 1921 Landessekretärin des Bühnenvolksbunds, einer landesweiten Besucherorganisation zur Nutzung der Angebote des Stadttheaters Saarbrücken
  • Mitglied im Friedensbund Deutscher Katholiken (FDK)
  • Mitglied des Deutschen Staatsbürgerinnenverbands
  • 1935 Berufsverbot als Lehrerin nach der NS-Machtübernahme an der Saar
  • 1939 Rückkehr nach Bonn
  • 1940 Privatlehrerin
  • 1951 Beteiligung am Kongress für Frauen und Mütter für den Frieden
  • Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Bonn
  • 1952 Mitbegründerin der Westdeutschen Frauenfriedensbewegung
  • 1953 erneut Berufsverbot
  • 1965 Vereitelung einer Ehrung mit den »Palmes Académiques« seitens der Französischen Republik durch Bundespräsident Heinrich Lübke
  • 1969 Verleihung der »Palmes Académiques«
  • Trägerin der Carl-von-Ossietzky-Medaille
  • Ehrenmitglied des Verbandes deutschsprachiger Übersetzer
  • Hinweis: Klara-Marie-Fassbinder-Straße in Saarbrücken, Stadtteil St. Arnual 

Lit.: Hannecläre Baur u.a. (Hg.), Das politische Engagement des Christen heute. FS Klara Maria Fassbinder, Bonn 1970
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Prof. Dr. Joachim Conrad
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