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Theoger [auch Dietger]

erwählter Bischof von Metz; Abt von St. Georgen
* um 1050
† 29. April 1120 in Cluny




bestattet in der Abteikirche in Cluny
  • Abstammung aus ministerialadliger Familie
  • Ausbildung durch Manegold von Lautenbach/ Oberelsass
  • Kanonikus und Scholaster in Neuhausen bei Worms
  • Eintritt in die Abtei Hirsau
  • 1082 Gründung des Hirsauer Priorates Reichenbach bei Freudenstadt
  • 1085 Ernennung zum Prior von Reichenbach durch Abt Wilhelm von Hirsau
  • 1088 Einsetzung als Abt von St. Georgen in Oberschwaben (bis 1119); Reformbemühungen (sog. St. Georgener Reform) mit Wirkung auf 25 Klöster
  • 5. März 1095 Privileg Urbans II. für die Abtei St. Georgen
  • Verfassung eines Traktes über die Musik
  • 1096 Baubeginn der Abteikirche
  • 1102 Ernennung des Abtes von Ottobeuren
  • 1105 Umwandlung des Klosters St. Marx bei Colmar in ein Nonnenkloster
  • 1105 Mitwirkung bei der Kirchweihe des Augustinerstiftes Marbach
  • 1117 Ernennung zum Bischof von Metz gegen den kaiserlichen Kandidaten Adalbero IV. auf päpstlichen Druck durch den Legaten Kuno von Präneste
  • 7. Juli 1118 Bischofsweihe im Kloster Corvey; Widerstand gegen die Inbesitznahme des Bistums
  • 24. Juni 1119 Einigung mit Erzbischof Bruno von Trier auf einem Hoftag in Mainz; Verzicht auf die Metzer Rechte
  • 1119 Bestätigung der Mainzer Entscheidung durch Calixt II. auf der Synode zu Reims, Begleitung des Papstes nach Cluny
  • 1138/42 Abfassung der Vita Theogeri abbatis S. Georgii et episcopi Mettensis durch Wolfger von Prüfening
Lit.: Michael Buhlmann, Abt Theoger von St. Georgen (= Quellen zur mittelalterlichen Geschichte St. Georgens, Teil III = Vertex Alemanniae, H.7), St. Georgen 2004
Con

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