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Erenberg Gerhard von

Bischof von Speyer
* um 1310 vermutl. Burg Erenberg bei Heinsheim
† 28. Dezember 1363 in Speyer
bestattet im Speyerer Dom





 V.: Gerhard (oder Konrad) von Erenberg; M.: N.N. von Bibra (oder von Thalheim)

  • 1327 Domizellar in Speyer
  • 1327-1328 Teilnahme am Romzug Ludwigs des Bayern; Mitglied der Kanzlei Ludwigs
  • 1328 Ernennung zum Stiftsherrn an St. Peter in Worms durch Vermittlung Ludwigs
  • 1334-1340 Wiederaufbau des brandzerstörten Augustinerklosters von Speyer
  • 25. November 1336 Wahl zum Bischof von Speyer auf Betreiben des Kaisers
  • April 1337 Übernahme der Regierung im Hochstift und Entschädigung von Balduin von Trier; Konsolidierung der Finanzen
  • 1338 Erhalt des Rheinzolls bei Udenheim durch den Kaiser
  • 1339 Ernennung zum kaiserlichen Richter
  • Exkommunikation durch den Papst wegen der Bündnispartnerschaft zu Ludwig dem Bayer
  • 1347 Beendigung der antipäpstlichen Politik; Anschluss an Kaiser Karl IV.
  • 1349 vergeblicher Versuch zur Verhinderung des Judenpogroms nach der Pest in Speyer
  • 29. März 1350 Aufhebung des Kirchenbanns durch Papst Clemens VI.
  • 14. Juni 1350 päpstliche Bestätigung der Bischofswahl von 1336; Erlaubnis eines Subsidiums nichtexemter Kleriker
  • 1350 Einigung mit dem Domkapitel und dem Dominikanerkonvent in Speyer
  • 1351 oder 1352 Bischofsweihe
  • Versorgung der Familie mit bischöflichen Pfründen im Hochstift und im Stift St. Guido
  • Konflikt mit der Bürgerschaft von Speyer um deren Rechte
  • 1358 Bau des Bergfrieds der Burg Bruchsal
  • 1690 Zerstörung des Grabmals
  • 1775 Neubau des Grabmals durch das Domkapitel

Lit.: Die Bischöfe des Hl. Röm. Reiches 1198-1448, S. 748-749
Con

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