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Kunschert Adalbert I

Jurist, Chef der Zivilverwaltung in Lothringen
* 17. November 1901 in Wadern
† 31. Oktober 1976 in Saarbrücken




verh.

Kinder: 1.) Adalbert II (1929-2017), 2.) N.N.

  • 1919-1922 Studium der Rechtswissenschaft in Bonn, Heidelberg und Leipzig
  • 1922 Erste Staatsprüfung in Köln
  • 1925 Große Staatsprüfung in Berlin
  • 1928 Landgerichtsrat in Bartenstein/ Ostpreußen
  • 1. Mai 1933 Eintritt in die NSDAP
  • 1934 Landgerichtsrat in Koblenz
  • 1938 Landgerichtsdirektor in Koblenz
  • 1938 Landgerichtsdirektor in Saarbrücken
  • 1939-1944 Abordnung nach Bartenstein
  • Ernennung zum Chef der Zivilverwaltung in Lothringen an das Landgericht Metz
  • 1943-1944 nebenamtlicher Justitiar der Reichsbankstelle Metz; Kreisrechtsberater für die Kreisleitung Metz-Stadt der NSDAP
  • 10. Mai 1948 Einstufung als „minderbelastet“ durch die II. Spruchkammer Saarbrücken; dreijähriges Berufsverbot
  • 1947-1948 Angestellter der Bauunternehmung Karl Barbian in Wadern
  • 1948-1950 juristischer Hilfsarbeiter bei den Rechtsanwälten JR Steegmann und Zuhorn
  • 8. Mai 1950 Aufhebung des Berufsverbotes auf dem Gnadenweg durch die Regierung des Saarlandes
  • seit 1950 Rechtsanwalt beim Amtsgericht und Landgericht Saarbrücken in Sozietät mit JR Steegmann und Zuhorn, später mit Zuhorn und seinem Sohn Dr. Adalbert Kunschert
  • 1955-1960 stellvertretendes Mitglied des Ehrengerichtshofes
  • 1960-1968 Mitglied des Ehrengerichts im Bezirk der Rechtsanwaltskammer des Saarlandes
  • 1961-1974 Mitglied des Landesprüfungsamtes für Juristen in Saarbrücken
  • Versetzung in den Ruhestand auf eigenen Antrag
  • 1968 Verzicht auf die Rechte aus der Zulassung als Rechtsanwalt
  • Mitglied des Presbyteriums von Alt-Saarbrücken und des Kreissynodalvorstandes Saarbrücken
  • Vorstandsmitglied des Vereins für Evangelische Pressearbeit im Saarland
Lit.: Rechtsanwälte an der Saar, S. 511
Con 

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Prof. Dr. Joachim Conrad
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