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Zenner Carl Peter PDF Drucken E-Mail
zenner_carl_peter.jpgKaufmann, Reichstagsmitglied, NSDAP- und SS-Funktionär
* 11. Juni 1899 in Oberlimberg/ Wallerfangen
† 16. Juni 1969 in Andernach
  • 1917 Primareife nach Besuch der Volksschule und Gymnasium in Oberlimberg und Andernach
  • 1917-1919 Wehr- und Kriegsdienst im In- und Ausland, u.a. im sog. „Einsatz gegen Spartakus“ im Rheinland
  • 1920/21 Studium der Volkswirtschaftslehre an der Handelshochschule und Universität Köln
  • Dezember 1921 Abschluss als Dipl.-Kaufmann
  • 1922-1931 Tätigkeit als Kaufmann in der Brohltal AG in Burgbrohl/ Ahrweiler
  • 1923 Beteiligter im Separatistenaufstand im Rheinland
  • August 1925 Eintritt in die NSDAP
  • 1925-1928 Politischer Bezirksleiter des Bezirks Koblenz-Trier und SA-Standartenführer II im Rheinland
  • 1925-1933 Tätigkeit als Gau- und Reichsredner der NSDAP
  • August 1926 Eintritt in die SS (Nr. 176) und Ernennung zum stellv. Gau-SS-Führer im Gau Rheinland
  • Juni 1927 Verurteilung wegen politischer Tätigkeit durch das französische Kriegsgericht in Mainz
  • Mai 1928 erfolglose Kandidatur für den Preußischen Landtag
  • 1929-1933 Vertreter des Bürgermeisters und Kreistagsmitglied der Stadt Ahrweiler
  • 1930/31 Führer der SS-Standarte VII („Rheinland“) nach Führung des SS-Sturms Koblenz
  • Juli 1932-1945 Mitglied des Reichstags im Wahlkreis 21 (Trier-Koblenz)
  • April 1934 Ernennung zum SS-Oberführer nach Führung des SS-Gausturms Rhein
  • 1937-1942 Ehrenamtlicher Richter am „Volksgerichtshof“
  • 1938 Mitwirkung an den Reichspogromen
  • 1938-1943 Polizeipräsident von Aachen nach Beauftragung und kommissarischer Leitung
  • Juni 1941 Ernennung zum SS-Brigadeführer
  • August 1941 SS- und Polizeiführer des „rückwärtigen Heeresgebiets 102 Weißruthenien“ und Standortführer sowie Generalmajor der Polizei in Minsk
  • Juli 1942 Ablösung nach Vorwurf der Inaktivität und Chef des Erfassungsamts im SS Hauptamt (Amt B II; bis 1945)
  • Mai 1943 Einberufung als Gefreiter nach Verfahren wegen Amtsversäumnissen
  • Mai 1945 französische und britische Kriegsgefangenschaft (bis 1946)
  • 12. Juni 1947 Verurteilung durch Britisches Obermilitärgericht wegen Teilnahme an Pogromen
  • Juni 1950 Haftentlassung; Tätigkeit als Kaufmann in Grohl a. Rh.
  • 12. Juni 1961 Verurteilung wegen Beihilfe zum Mord im Kontext der Massaker im Ghetto Minsk (1941) durch das Landgericht Koblenz, 15 Jahre Zuchthaus 

Lit.: Statisten in Uniform, S. 748f
Bkl
Abb.: Stadtarchiv Saarbrücken NL Schleiden 25/8

   

 
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