Intendant des Saarländischen Staatstheaters
* 18. November 1910 in Coesfeld
† 16. Januar 1998 in Wadern
bestattet auf dem Friedhof in Wadern
verh. mit Grete Schaun (1911-2007), Schauspielerin
Kinder: 1.) Michael, 2.) Claudia (* 1942); Sohn von Elfride Trötschel (1913-1958): 3.) Andreas Trötschel
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Jugendzeit in Witten/ Westfalen
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Autodidaktische Ausbildung zum Schauspieler
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1932 Schauspieler am Stadttheater in Hagen, dann am Bielefelder Theater
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1935 Wechsel an das Deutsche Theater nach Berlin durch Heinz Hilpert; zwischenzeitlicher Wechsel nach Königsberg
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persönlicher Assistent von Heinz Hilpert (bis 1943)
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1943-1944 Tenor an den Opern in Danzig und Dresden
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September 1944 Schließung aller deutschen Theater
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1946-1950 Oberspielleiter des Theaters in Bonn, zugleich Leiter der Schauspielschule
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1949-1951 Künstlerische Leitung der Balver Höhlenspiele
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1950-1954 Leitung des Theaters in Münster
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1954-1960 Intendant des Theaters in Basel
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1960 Übernahm der Intendanz des Stadttheaters Saarbrücken (später Staatstheater)
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1964 Verpflichtung von Siegfried Köhler als Generalmusikdirektor
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1970 Ernennung zum Generalintendanten durch Ministerpräsident Franz-Josef Röder
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Auszeichnung mit dem Verdienstorden des Saarlandes
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1975 Eintritt in den Ruhestand; freier Regisseur nach Ende seiner Leitungstätigkeit
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1975 Engagement beim Aufbau der Partnerschaft zwischen Saarbrücken und Tbilissi
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Auszeichnung mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik
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Auszeichnung mit der Albert-Schweitzer-Friedensmedaille
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1983-1996 Künstlerischer Leiter des Vereins „Festspiele Balver Höhle“
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Auszeichnung mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen
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1995 Ernennung zum Ersten Ehrenbürger der Republik Georgien durch Eduard Schewardnadse
Lit.: Heinz Garber/ Tamaz Gyenetadze, Hermann Wedekind erzählt sein Leben, Blieskastel 1997
RSc
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