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Wambsganß Fritz PDF Drucken E-Mail
Volksschullehrer und NS-Funktionär
* 25. Juni 1886 in Rehau/ Oberfranken
† im Januar 1979 in Rodalben

bestattet in Kaiserslautern

V.: Valentin Wambsganß, Oberzolldirektor; M.: ...

verh. 1912 mit Hermine Bernhard

zwei Söhne (* 1915 und * 1919)

  • 1892-1896 Besuch der Volksschule in Dahn und Grünstadt
  • 1896-1899 Besuch der Lateinschule in Grünstadt
  • 1899-1904 Besuch der Lehrerbildungsanstalt in Kaiserslautern
  • 1908 Anstellungsprüfung als Volksschullehrer
  • 1908-1909 Dienst als Einjährig-Freiwilliger in Zweibrücken
  • 1909-1912 Volksschullehrer in Sitters
  • 1912-1914 Volksschullehrer in Münsterappel
  • 1914-1918 Kriegsteilnehmer
  • Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz 2. und 1. Klasse
  • 1918- Volksschullehrer in Kaiserslautern
  • 1. Januar 1923 Ernennung zum Hauptschullehrer
  • August 1923 Ausweisung durch die französische Besatzungsmacht (bis 25. August 1924)
  • 1925 Eintritt in die NSDAP; Gründung der NSDAP-Ortsgruppe Kaiserslautern
  • 22. März 1925 Mitbegründer der „NSDAP der Pfalz“ in Kaiserslautern
  • 1931 Vorsitz des „Kampfbundes für deutsche Kultur“
  • Mai 1931 Sturmmann der SA
  • 1. November 1931 Leiter des Gauamtes für Erzieher bei der Gauleitung Pfalz
  • 1932 Gauwalter im NS-Lehrerbund
  • 1933 Ernennung zum Stadtschulrat in Kaiserslautern; Sturmbannführer der SA
  • 1933 Eintritt in die Glaubensbewegung „Deutsche Christen“
  • 23. Juli 1933 Wahl in die pfälzische Landessynode; Mitglied der Kirchenleitung
  • 28. Juni 1934 Wahl zum Synodalpräsidenten der Pfälzischen Landeskirche
  • 1934 Standartenführer der SA
  • 1935 Leiter der Abteilung Kultus- und Schulwesen beim Reichskommissar für das Saargebiet in Saarbrücken; Ernennung zum Oberregierungsrat
  • 1937 Austritt aus der Glaubensbewegung „Deutsche Christen“
  • 1937 Ernennung zum Regierungsdirektor; SA-Oberführer
  • 1943 Ltd. Regierungsdirektor
  • Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP
  • 1945-1948 Internierung in Idar-Oberstein und Landau
  • 17. November 1949 gerichtliche Einstufung als „Minderbelasteter“
  • 3. März 1950 Aufhebung des Urteils und Einstellung des Prozesses
  • 31. Dezember 1950 Versetzung in den Ruhestand
Lit.: Friedhelm Hans/ Gabriele Stüber (Hg.), Pfälzische Kirchen- und Synodalpräsidenten seit 1920, Karlsruhe 2008, S. 282-288
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