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Papen Franz Joseph Hermann Michael Maria von PDF Drucken E-Mail
papen_franz_von.jpgReichskanzler und Diplomat, Erbsälzer zu Werl und Neuwerk
* 29. Oktober 1879 in Werl
† 2. Mai 1969 in Obersasbach

bestattet in Wallerfangen

V.: Friedrich von Papen-Köningen (1839-1606), Großgrundbesitzer; M.: Anna Laura von Steffens (1852-1939)

verh. am 3. Mai 1905 mit Martha Oktavia Marie von Papen von Boch-Galhau (1880-1961)

Kinder: 1.) Marie Antoinette (* 1906), 2.) Isabelle (1914-2008), 3.) Margret (1908-1995), 4.) Friedrich Franz (1911-1983), 5.) Stephanie Marie Antoinette 

  • 1890 Besuch einer Kadettenschule; königlicher Page in Berlin
  • Angehöriger des Westfälischen Ulanen-Regimentes Nr. 5 in Düsseldorf
  • 1913 Ernennung zum Hauptmann
  • 1913-1915 Militärattaché in Washington, D.C., dann Heeresattaché für die USA und Mexiko
  • 1916 Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz
  • 1916-1918 Kriegsteilnehmer, u.a. Major der Osmanischen Armee in Palästina
  • 1919-1930 Aufenthalt in Haus Merfeld bei Dülmen
  • 1921-1932 Mitglied der Zentrumspartei
  • 1921-1928 Mitglied im Preußischen Landtag für den Wahlkreis Nordrhein-Westfalen
  • 1923 Ernennung zum Päpstlichen Geheimkämmerer durch Papst Pius XI.
  • 1925 Aufsichtsratvorsitzender der Parteizentrum „Germania“
  • 1925 Einsatz für die Wahl von Paul von Hindenburg zum Reichspräsidenten
  • 1930 Übersiedlung nach Schloss Papen in Wallerfangen
  • 1930 erneut Mitglied im Preußischen Landtag (bis 24. April 1932)
  • 1. Juni 1932 Regierungsverantwortung als Reichskanzler (bis 3. Dezember 1932)
  • 3. Juni 1932 Austritt aus der Zentrumspartei
  • 14. Juli 1932 Einsetzung als Reichskommissar für Preußen; Absetzung der Preußischen Regierung
  • 16. Juni bis 9. Juli 1932 Teilnahme an der Konferenz von Lausanne
  • 30. Januar 1933 Reichsvizekanzler im 1. Kabinett Hitler (bis 7. August 1934)
  • 1933 Verleihung der Ehrenbürgerwürde seiner Heimatstadt Werl
  • Juli 1933 Abschluss des Reichskonkordates mit dem Hl. Stuhl
  • 1936-1938 Botschafter in Wien; Vorbereitung des Anschlusses
  • 13. August 1938 Auszeichnung mit dem Goldenen Parteiabzeichen der NSDAP
  • 1939 Aberkennung der Würde eines Päpstlichen Geheimkämmerer durch Papst Pius XII.
  • 1939-1944 Botschafter in der Türkei
  • August 1944 Auszeichnung mit dem Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes
  • 10. April 1945 Festnahme durch die Alliierten in der Jagdhütte von Schloss Stockhausen bei Meschede
  • 1945 Entzug der Ehrenbürgerwürde seiner Heimatstadt Werl
  • 1946 Freispruch vor dem Nürnberger Kriegsverbrechertribunal
  • 24. Februar 1947 Verurteilung als „Hauptschuldiger“ im Spruchkammerverfahren
  • 1947-1949 Arbeitslager; Umzug nach Schloss Benzenhofen/ Oberschwaben
  • 23. Oktober 1955 Rückkehr nach Wallerfangen zur 2. Saarabstimmung
  • 1957 endgültige Rückkehr nach Schloss Papen in Wallerfangen
  • 1959 Erneute Ernennung zum Päpstlichen Geheimkämmerer durch Papst Johannes XXIII.
  • Mitglied des Ritterordens vom Hl. Grab zu Jerusalem und Ritter des Malteserordens
  • Hinweis: Franz-von-Papen Straße in Wallerfangen 

Lit.: Joachim Petzold, Franz von Papen. Ein deutsches Verhängnis, München/ Berlin 1995
Btt
Abb.: Bundesarchiv, Bild 183-S00017 / CC-BY-SA

 
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