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Orsbeck Johann Hugo von PDF Drucken E-Mail
Erzbischof und Kurfürst von Trier, Fürstbischof von Speyer
* 13. oder 30. Januar 1634 auf Burg Großvernich/ Erft
† 6. Januar 1711 in Ehrenbreitstein

bestattet in der Kapuzinerkirche zu Ehrenbreitstein

V.: Wilhelm von Orsbeck, herzoglich-jülicher Kammerherr († 1648); M.: Maria Katharina von der Leyen († 1673)
  • 1642-1648 Besuch des Laurentianer Gymnasiums in Köln
  • 1648-1650 Besuch des Jesuitengymnasiums in Mainz
  • 1651 Promotion zum Mag. phil. in Mainz
  • 1650 Tonsurierung durch den Kölner Generalvikar und Weihbischof Stravius
  • 1651 Aufnahme in das Domkapitel von Trier
  • 1652-1655 Studium am Collegium Germanicum in Rom
  • 7. Juni 1653 Empfang der niederen Weihen
  • 1653 Aufnahme in das Domkapitel von Speyer
  • März 1655 Abschluss des Studiums in Rom mit Auszeichnung
  • 1655 Erlangung der Pfarrpfründe in Oberdrees bei Rheinbach
  • 1655-1657 Fortsetzung und Abschluss der Studien in Paris und Pont-à-Mousson
  • 1656 Erlangung einer zweiten Pfarrpfründe in Kettig bei Koblenz
  • 1658 Subdiakonsweihe Antritt der Stelle als Domkapitular in Speyer
  • 1658 Diakonsweihe Antritt der Stelle als Domkapitular in Trier
  • 1658 Ernennung zum Archidiakon von Longuyon
  • 1659-1660 Begleitung von Weihbischof Johannes Holler auf dem Ad-Limina-Besuch in Rom
  • 1660 Wahl zum Domdechant in Speyer
  • 1668 diplomatische Mission in Brüssel
  • 7. Januar 1672 Wahl zum Koadjutor des Trierer Erzbischofs, seines Onkels Karl Kaspar von der Leyen
  • 12. Dezember 1672 Ernennung zum Titularbischof von Larissa durch den Papst
  • 24. März 1674 Priesterweihe in der Hofkapelle der Festung Ehrenbreitstein
  • 16. Juli 1675 Wahl zum Bischof von Speyer und zum Propst von Weißenburg
  • 1. Juni 1676 Tod von Karl Kaspar von der Leyen; Wahl zum Erzbischof von Trier
  • 23. Juli 1676 Inthronisation in Trier
  • 16. November 1676 Empfang des erzbischöflichen Palliums
  • 10. Mai 1677 Bestätigung der Speyerer Wahl durch den Papst
  • 7. November 1677 Bischofsweihe in der Burg von Koblenz
  • 1677 Übernahme des Obrist-Kammergerichtsamtes am Reichskammergericht Speyer (ab 1689 Wetzlar)
  • Förderung der Jesuiten und Kapuziner in Wetzlar, Hadamar, St. Goar; Bacharach, Kaub, Grünstadt, Bruchsal und Waghäusel
  • 1679 Erlass der Trierer Synodalenstatuten
  • 22. Juni 1680 Beschwerde bei Kaiser Leopold I. wegen der Plünderungen Kurtriers
  • Sommer 1684 Plünderung der Stadt Trier durch die Franzosen
  • 1684 Schaffung von Simultankirchen nach dem Vertrag von Rijswijk
  • 1688 Herausgabe des Trierer Diözesanrituale mit der Trierer Eigenliturgie
  • 1689 Zerstörung der bischöflichen Pfalz in Speyer durch die Franzosen
  • 24. Januar 1690 Mitwirkung an der Wahl Josephs I. zum römisch-deutschen König
  • 1699 Errichtung des neuen Hochaltars im Trierer Dom
  • 8. Mai 1702 Beitritt zur antifranzösischen Allianz Englands und der Generalstaaten
  • Oktober 1702 Eroberung Triers durch den französischen General Tallard
  • 24. September 1710 Ernennung von Karl Joseph von Lothringen zum Koadjutor
  • 1711 Beisetzung des Herzens im Speyerer Dom
  • 1715 Überführung in den Trierer Dom und Bestattung vor dem Dreikönigsaltar
Lit.: Die Bischöfe des Hl. Röm. Reiches 1648-1803, S. 329-331
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