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1909-1914 Studium der Medizin an den Universitäten Straßburg, Gießen und München
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2. August 1914 Promotion zum Dr. med.; Bestallung als Arzt
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1914-1918 Kriegsteilnehmer (bis 30. November 1918); Assistenzarzt, Oberarzt der Reserve und Militärarzt in Straßburg
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1918-1923 Leitender Arzt des Städtischen Krankenhauses in Neuerburg im Bezirk Trier (bis 31. Juli 1923)
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nebenamtlicher Impfarzt, Bahnarzt, Schularzt und Fürsorgearzt
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1. August 1923 Bestellung zum Kreisarzt von St. Wendel
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19. Oktober 1923 zugleich Beamter der Regierungskommission des Saargebietes (bis 31. März 1924)
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1. April 1924 Ernennung zum Oberregierungsrat bei der Regierungskommission des Saargebietes
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1. April 1925 Ernennung zum Ministerialrat und Abteilungsleiter der Abteilung Volkswohlfahrt bei den Zentralbehörden der Regierungskommission des Saargebietes
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26. Februar 1926 Ernennung zum Ministerialdirektor II. Klasse
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23. März 1926 zusätzlich Leiter der Direktion der Abteilung Volkswohlfahrt
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1. Januar 1926 Ernennung zum Ministerialdirektor I. Klasse und zusätzlich Leitung der Direktion des Arbeitsamtes
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20. April 1929 Mitglied des Saarsenats beim „Bundesamt für das Heimatwesen“ des Deutschen Reiches (bis 1934)
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Delegierter der Regierungskommission des Saargebietes bei den Vorverhandlungen mit dem Deutschen Reich zur Übernahme der Beamten des Saargebietes
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26. Februar 1935 Regierungsdirektor und Leiter der Abteilung 2 im „Reichskommissariat für die Rückgliederung des Saarlandes“
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Oktober 1935 Ausbildungskurs an der Deutschen Forschungsanstalt für Psychiatrie am Kaiser-Wilhelm-Institut in München
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1. April 1935 Mitglied der NS-Volkswohlfahrt (NSV) und des Reichsbundes der Deutschen Beamten (RDB)
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1. November 1935 Mitglied der NSDAP und des Nationalsozialistischen Deutschen Ärztebundes (NSDÄB)
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12. Februar 1936 Regierungsdirektor im Reichsdienst (bis 1945)
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Mitverantwortung für Zwangssterilisationen, Zwangsabtreibungen und „Euthanasiemaßnahmen“
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1. April 1936 ärztlicher Sachverständiger beim Versorgungsgericht Saarbrücken
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17. Juni 1936 höchster Medizinalbeamter im „Reichskommissariat für das Saarland“
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1. Januar 1937 ärztlicher Sachverständiger beim Oberversicherungsamt für den Reichsbahnversicherungsbezirk Saarbrücken (bis 31. Dezember 1940)
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1. April 1937 Mitglied im Nationalsozialistischen Rechtswahrerbund (NSRB)
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12. Januar 1938 Mitglied des Fachausschusses für Bevölkerungspolitik des Saarlandes bei der „Landesplanungsgemeinschaft Saarpfalz“
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8. April 1940 höchster Medizinalbeamter im „Reichskommissariat für die Saarpfalz“
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24. Juli 1940 Einberufung zum Stab des Chefs der Zivilverwaltung (CdZ) Lothringen
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17. August 1940 Neuordnung der Sozialversicherung in Lothringen und Neuordnung des Krankenhauswesens in Lothringen
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11. März 1941 höchster Medizinalbeamter beim „Reichsstatthalter der Westmark“
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15. Mai 1941 höchster Medizinalbeamter (vorerst kommissarischer Leiter) beim „Reichsstatthalter in der Westmark und Chef der Zivilverwaltung in Lothringen“
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9. Dezember 1941 zusätzlich geschäftsführender Leiter der „Landesversicherungsanstalt Westmark“ (und Lothringen)
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12. März 1943 Ernennung durch Hitler zum leitenden Regierungsdirektor der Abteilung 3 des „Reichsstatthalter in der Westmark und Chef der Zivilverwaltung in Lothringen“
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1. Juni 1945 Abteilungsleiter der Abteilung Soziale Angelegenheiten und Gesundheitswesen (später Abteilung Arbeit) des „Regierungspräsidiums Saar“
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25. Oktober 1945 Ernennung zum Vorsitzenden des Landesversicherungsamtes des Saarlandes durch Regierungspräsident Dr. Hans Neureuter (trotz bekannter NS-Vergangenheit)
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1. Februar 1946 Entlassung auf Druck der amerikanischen Militärbehörden
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Suspendierung vom Dienst auf Beschluss des Säuberungsausschusses der französischen Militärregierung
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Feststellung der Dienstunfähigkeit durch Prof. Dr. Friedrich Doenecke (bis 21. November 1947)
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21. November 1947 Aufhebung der Sanktionen; Änderung des Epurationsbescheids („ohne Sanktion“)
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Mitwirkung bei der Entmachtung von Dr. Albert v. Brochowski, dem Vorsitzenden der „Ärztekammer Saar“
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26. Januar 1950 Vorsitzender der „Ärztekammer Saar“ (bis 1962)
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Abschaffung der Brochowskischen demokratisch ausgerichteten Berufsordnung
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Wiedereinführung der Reichsärzteordnung von 1935 und eines „Ärztegerichtshofes“ unter dem Vorsitz von Dr. Hans Neureuter
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nach 1950 Lehrauftrag für ärztliche Standeskunde und Sozialversicherung an der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes
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Auszeichnung mit der „Paracelsus-Medaille der Deutschen Ärzteschaft“ durch die Bundesärztekammer
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Auszeichnung mit der Ehrenbürgerwürde der Universität des Saarlandes
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Auszeichnung mit der Bundesverdienstkreuz I. Klasse
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Ernennung zum Geheimen Sanitätsrat
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Bestellung als Ehrenmitglied der Medizinischen Gesellschaft des Saarlandes
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Ehrenpräsident der Saarländischen Ärztekammer
Lit.: Gisela Tascher, Staat, Macht und ärztliche Berufsausübung 1920-1956. Gesundheitswesen und Politik: Das Beispiel Saarland, Verlag Ferdinand Schöningh GmbH, Paderborn 2010, S. 35, 64f., 69, 79 f., 88-90, 131 f., 134 f., 137, 139-143, 146, 149-152, 174 f., 182 f., 186 f., 191, 193 f., 201, 203, 205, 230-233, 240, 242 f., 246, 252 f., 263-265, 278 f., 283, 313, 323 f., 328-341, 353, 363, 407.