Graf von Saarbrücken, Reformationsgraf
* 26. Dezember 1537 in Weilburg
† 11. November 1593 in Ottweiler
bestattet am 25. November 1593 in der Abteikirche Neumünster (Ottweiler)
V.: Graf Philipp III. von Nassau-Weilburg (1504-1559); M.: Anna von Mansfeld (gest. 1537)
verh. am 6. Juni 1559 in Dillenburg mit Anna von Nassau-Dillenburg (1541-1616)
Kinder: 1.) Amalia (1560-1634), 2.) Juliana (*/† 1562), 3.) Katharina (1563-1613), 4.) Ludwig (1565-1627), 5.) Georg 6.) Philipp (1567-1570), 7.) Albrecht (1569-1570), 8.) Wilhelm (1570-1597), 9.) Elisabeth (1572-1607), 10.) Juliane (*/† 1574), 11.) Anna Sibylla (1575-1643), 12.) Johann Kasimir (1577-1602), 13.) Magdalena (1580-1658), 14.) Anna Ottilia (1582-1635), 15.) Ernesta (1584-1665)
- Erziehung durch den Weilburger Superintendenten und Hofprediger Caspar Goltwurm Athesinus (1524-1559)
- 1554 Dankschreiben an Philipp Melanchthon
- 1562 Teilnahme am Wahl- und Krönungstag für Maximilian II. in Frankfurt am Main
- 1566 Teilnahme am Reichstag in Augsburg
- Januar 1568 Treffen mit dem Schwager Wilhelm von Oranien; Teilnahme am niederländischen Befreiungskrieg
- 1570 Bestätigung des Testamentes Johanns IV. von Nassau-Saarbrücken zugunsten der Brüder Albrecht und Philipp durch Kaiser Maximilian auf dem Speyrer Reichstag
- 1571 gemeinsame Regierung der Herrschaft Lahr und Malberg mit seinem Bruder Philipp III. im Auftrag Johanns IV.
- 23. November 1574 Tod Johanns IV.
- 7. Dezember 1574 Teilung der Grafschaft Saarbrücken unter Albrecht und Philipp III. auf Schloss Homburg
- 22. Dezember 1574 Kaiserliches Mandatum de non offendendo durch das Reichskammergericht in Speyer gegen die Begehrlichkeiten des Herzogtums Lothringen
- 1. Januar 1575 Einführung des Augsburgischen Bekenntnisses in der Grafschaft Nassau-Ottweiler
- Visitation des Superintendenten Laurentius Stephani
- 1580 Erlass einer Marktordnung für die Stadt Ottweiler, Fertigstellung der Schlossbauten in Neunkirchen und Homburg
- Erlass einer neuen Kanzleiordnung
- Klärung der Grenzen zu Pfalz-Zweibrücken durch das Reichskammergericht
- 17. Juli 1582 Bitte des Kölner Erzbischofs Gebhard Truchseß von Waldburg um Unterstützung bei der Einführung der Reformation in Kurköln
- 22. März 1583 Kirchenbann gegen Erzbischof Gebhard Truchseß von Waldburg
Lit.: BBKL 25 (2005), Sp. 3-9
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Abb.: Münzbild des Grafen Albrecht
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