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Nassau-Saarbrücken Adolph von |
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Graf von Saarwerden, Reformationsgraf
* 22. August 1526 in Saarbrücken
† 26. November 1559
bestattet in Kirchheim
V.: Graf Johann Ludwig der Ältere von Nassau-Saarbrücken (1472-1545); M.: Gräfin Katharina von Moers-Saarwerden (1491-1547)
verh. am 28. August 1553 in Boppard mit Gräfin Anastasia von Isenburg-Grenzau (gest. 1558)
kinderlos
- 1544 Teilung der Grafschaft Saarbrücken durch Graf Johann Ludwig d.Ä. unter seine Söhne Philipp (II.), Johann (IV.) und Adolph; Vormundschaft des Grafen Philipp III. von Nassau-Weilburg für Graf Adolph
- 18. Juni 1545 Tod des Grafen Johann Ludwig d.Ä.
- 1. August 1545 Bestätigung der Erbvereinbarung durch die gräflichen Brüder
- 21. März 1546 Bestätigung der Reichslehen durch Karl V.
- 19. Juni 1554 Tod des Grafen Philipp II. in Straßburg Neuaufteilung der Grafschaft zwischen Adolph und Johann IV.
- 1556 Alleinherrschaft Adolphs über die beiden Herrschaften Lahr (in Baden) und Saarwerden (heute Département Bas-Rhin)
- vermutlich 1557 Einführung der Augsburgischen Konfession in Saarwerden; Einführung der Pfalz-Zweibrückischen Kirchenordnung
- 13. Juni 1558 Allgemeine Kirchenvisitation durch Superintendent D. Israel Achatius gen. Bossler (1529-1581)
- 1559 Ansiedlung von Hugenotten aus dem Pays Messin in den welschen Dörfern
- Mai 1559 Besuch des Genfer Reformators Guillaume Farel gemeinsam mit Jean Loquet bei den reformierten Gemeinden
- 25. Juni 1559 Bitte des Grafen Adolph an die Straßburger Gemeinde um die Entsendung von Jean Loquet
Lit.: BBKL 27 (2007), Sp. 7-10
Con
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