Journalist
* 9. Mai 1897 in Saarlouis
† 15. Dezember 1966 in Ebersteinburg
bestattet auf dem Jüdischen Friedhof in Saarlouis
verh. 1947 mit Lilli Behrendt
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Besuch der Oberrealschule in Strasbourg
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1914 Notabitur
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1914-1918 Kriegsteilnehmer
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1918 Auswanderung nach Baden-Baden
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1919 Journalist in Berlin; Mitglied der DDP
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1920 Vorsitzender der Deutschen Demokratischen Jugend in Baden-Baden
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Mitbegründer des Jugendherbergswerkes in Baden
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1933 Emigration ins Saargebiet
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1935-1939 Journalist in Mailand und Rom
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1939 Flucht nach Tanger; Gelegenheitsarbeiter (bis 1942)
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1946 Rückkehr nach Deutschland; Hg. von „Jüdisches Gemeindeblatt für die Nordrhein-Provinz und Westfalen“
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1946-1948 Mitarbeit an der Zeitschrift „Zwischen den Zeiten“
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seit 1948 Hg. der „Allgemeinen Wochenzeitung für Juden in Deutschland“
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Mitbegründer der Gesellschaft für deutsch-jüdische Zusammenarbeit
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1952 Berater bei den Verhandlungen über Entschädigung
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1953 Auszeichnung mit dem Großen Bundesverdienstkreuz
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1954 Mitbegründer und bis 1966 Vorsitzender der „Zionistischen Organisation in Deutschland“
Lit.: Bernd Haunfelder, Art. Karl Marx, in: Nordrhein-Westfalen. Land und Leute. Ein biographisches Handbuch, Münster 2006, S. 304f.
Con
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