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Mannlich Johann Christian von PDF Drucken E-Mail
mannlich_johann_christian_von.jpgArchitekt und Maler
* 4. Oktober 1741 in Straßburg
† 3. Januar 1822 in München

bestattet auf dem Alten Münchner Südfriedhof 

V.: Konrad von Mannlich (1700-1758), Maler; M.: ... 

verh. mit Barbara von Mannlich (1752-1794) 

Kinder: 1.) Karoline (1784-1830) 2.) Karl August Christian (1787-1832)

  • Studium der Theologie
  • Ausbildung in der Kunstakademie in Mannheim
  • 1762 Studienreise mit Herzog Christian IV. von Pfalz-Zweibrücken nach Paris; Bekanntschaft mit Pierre Patte
  • 1764 und 1765 zweite und dritte Parisreise ; Schüler der Académie française
  • 1767-1771 Studienreise nach Rom, Neapel, Florenz und Parma
  • 27. Juni 1771 Berufung zum Mitglied der Reale Accademia delle Belle Arti; Bau eines Gartenpavillons für das eigene Haus in der Zweibrücker Vorstadt
  • 1772 Ernennung zum „Premier Peintre“ durch Herzog Christian IV
  • 1775 Ernennung zum Hofmaler, Generalbau- und Galeriedirektor durch Herzog Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken
  • 1775-1776 Bau des Zweibrücker Hof- und Gesellschaftstheater
  • Ausbildung von Christoph Friedrich Wirth und Kaspar Pitz
  • 1776 Generalbaudirektor des Herzogs Karls II. August von Pfalz-Zweibrücken
  • 1776 Erweiterungspläne für die Zweibrücker Residenz
  • 1777-1789 Bau von Schloss Karlsberg mit zahlreichen Nebengebäuden
  • Anlegung einer Gemäldesammlung auf Schloss Karlsberg
  • 1778 Bau des Rathauses in Zweibrücken
  • 1785 Bau des Palais für Pierre de Salabert in Homburg
  • 28. Juli 1793 Zerstörung von Schloss Karlsberg durch französische Revolutionäre; Rettung der Gemäldesammlung nach München (Grundstock der Alten Pinakothek)
  • 1799 Ernennung zum Zentralgaleriedirektor unter König Maximilian I. Joseph von Bayern; Inventarisation der Kunstgegenstände und Kupferstiche
  • 1802/03 Überführung klösterlicher Kunstgegenstände in den Staatsbesitz im Rahmen der Säkularisation
  • 1805 Entwurf eines „Denkmals der Bildenden Künste“ in München
  • 1810 Herausgabe der Originalhandzeichnungen des königlichen Kupferstichkabinetts
  • 1817 Herausgabe einer Autobiographie in französischer Sprache
  • Hinweis: Christian von Mannlich-Gymnasium in Homburg, Mannlichhaus in Zweibrücken und Johann-Christian-von-Mannlich-Preis des Bund der Pfalzfreunde e.V.  

Lit.: Barockbaumeister der Saarregion, S. 223-241
Con
Abb.: Selbstportrait, Öl auf Papier um 1760, Hessisches Landesmuseum, in: Saarheimat 22 (9/1978), S. 259

   

 

 

 
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