Erzbischof von Trier, Statthalter des königlichen Hofes
* 1045 in Bretten/ Kraichgau
† 25. April 1124 in Trier
bestattet im Trierer Dom
V.: Graf Arnold von Bretten und Lauffen (um 1010-nach 1050); M.: Adelheid von Nellenburg (1013-um 1070)
-
Diplomatenlaufbahn; Berater Kaiser Heinrichs IV.
-
Wechsel nach Trier durch seinen Verwandten Erzbischof Udo von Nellenburg
-
1084 Ernennung zum Dompropst durch Erzbischof Egilbert
-
1092 Ernennung zum Archidiakon und Propst von St. Florin in Koblenz; außerdem Propst in Speyer
-
Ernennung zum Erzbischof von Trier durch Kaiser Heinrich IV. auf Wunsch von Klerus und Volk in Trier
-
6. Januar 1102 Bischofsweihe in Mainz durch Erzbischof Adalbero von Mainz
-
erste Romreise und Empfang des Palliums durch Papst Paschalis II.
-
1102 Gründung des Augustinerstiftes Springiersbach
-
1106 Zweite Romreise; Vermittler zwischen König Heinrich V. und Papst Paschalis II.
-
Oktober 1106 Teilnahme an der römischen Synode in Guastalla
-
Übertragung des Amtes eines Vicedominus regiae curiae durch König Heinrich V.
-
Mai 1107 Übermittlung der königlichen Forderung zur deutschen Bischofserhebung an den Papst in Chalons-sur-Marne
-
Ende 1109/Anfang 1110 Mitglied der Gesandtschaft zur Verhandlung über die Kaiserkrönung Heinrichs V.
-
Anfang Februar 1111 Gespräche zwischen Heinrich V. und Paschalis II.
-
12. Februar 1111 Kaiserkrönung Heinrichs V.; Rückgang des Einflusses Brunos
-
Weihnachten 1119 Begegnung mit Papst Calixt II. in Autun; Begleitung des Papstes nach Cluny
-
3. Januar 1120 Bestätigung der Metropolitanrechte Triers; weitgehende Befreiung von der Gewalt päpstlicher Legaten
-
1121 Vollendung des Westchors des Trierer Domes; Weihe des Nikolausaltars
-
Neubau von St. Paulin in Trier und St. Florin in Koblenz
-
6. Dezember 1122 Bann gegen den Grafen Wilhelm von Luxembourg
-
1122 Gründung eines Klosters auf seinem Eigengut in Odenheim (Diözese Speyer)
Lit.: ADB 3 (1876), S. 434
Con
|