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Kasper Peter PDF Drucken E-Mail
kasper_peter.jpgWiderstand gegen das NS-Regime
* 17. März 1907 in Krettnich/ Wadern
† 14. März 1939 in Plötzensee


V.: N.N. († 1911); M.: N.N. († 1922)

verh. 1932 in Baesweiler/ Aachen mit N.N.

ein Kind

 

  • 1922 Umzug nach Völklingen zu seinen älteren Brüdern; Hilfsarbeiter in verschiedenen Betrieben
  • 1923-1929 Bergmann auf Grube Petite-Rosselle
  • Selbststudium; Besuch der Handelsschule in Völklingen
  • 1928 Mitglied des kommunistisch geführten Bergarbeiterverbandes Lothringen
  • November 1929 Entlassung
  • April 1930 Beitritt zur KPD
  • November 1930 Bergmann auf Grube Karl Alexander in Baesweiler bei Aachen; Anschluss an die Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition (RGO)
  • 1. September 1931 fristlose Kündigung aufgrund der Verteilung von Flugblättern der RGO
  • 25. September 1931 Bergarbeiter in Amerikanka im Donezbecken
  • Beitritt zur KPdSU, Beteiligung an politischen Schulungen, Leitung spezieller Kurse für deutsche Arbeiter
  • seit September 1930 Publikationen in der deutschsprachigen Werkszeitung "Sturm auf Kohle"
  • Herbst 1933 Bewerbung an der Kommunistischen Universität der nationalen Minderheiten des Westens, zweimalige Ablehnung
  • Winter 1933/34 Erwerb der sowjetischen Staatsbürgerschaft
  • August 1934 Aufnahme an der Kommunistischen Universität der nationalen Minderheiten des Westens
  • 1. September 1934 Teilnahme an Lehrgängen in Moskau unter dem Decknamen "Stern"
  • 1936 Ehescheidung
  • September 1936 illegale Rückkehr nach Deutschland; Meldung beim Rückwandereramt der NSDAP-Auslandsorganisation in Düsseldorf; Beobachtung durch die Gestapo
  • bis Oktober 1936 Aufenthalt in Baesweiler
  • Umzug nach Wasseralfingen bei Aalen; Bauhilfsarbeiter
  • Januar 1937 Bekanntschaft mit Mitgliedern der Aalener KPD; Abhörung von Radio Moskau; Planung kommunistischer Aktivitäten
  • Februar 1937 Bergmann in einer Erzgrube
  • 19. Mai 1937 Festnahme; Untersuchungshaft in Stuttgart und in Moabit; wiederholte Drohung mit Suizid
  • 1. November 1938 Beginn der Verhandlung vor dem Volksgerichtshof in der Berliner Bellevuestraße
  • 3. November 1938 Todesurteil
  • 14. März 1939 Hinrichtung mit einer Guillotine in der Justizvollzugsanstalt Plötzensee 

 

Lit.: Hans-Walter Herrmann, Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler. Widerstand und Verweigerung im Saarland 1935-1945, Bonn 1989, S. 112-116
Bur
Abb.: ebd. Abb. 34

 
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