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Gernsheim Friedrich PDF Drucken E-Mail
gernsheim_friedrich.jpgKomponist und Chorleiter
* 17. Juli 1839 in Worms
† 10. September 1916 in Berlin

bestattet auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee in Berlin 

V.: Abraham Gernsheim, Arzt; M.: Josephine Kaula 

verh. am 1. Mai 1877 in Worms mit Helene Hernsheim (1851-1927) 

Kinder: zwei Töchter 

  • Jugendzeit in Worms; erste musikalische Ausbildung durch Louis Liebe
  • 1848 Übersiedlung nach Mainz; Klavierunterricht durch Ernst Pauer
  • 1849 Übersiedlung nach Frankfurt/ Main; Unterricht in Klavier und Violine
  • 1850 erste öffentliche Konzerte; Komponist einer Konzert-Ouvertüre
  • 1850-1851 Kunstreise mit der Mutter nach Karlsruhe und ins Elsass
  • 1852-1855 Studium am Konservatorium in Leipzig
  • 1855-1861 Aufenthalt in Paris; Bekanntschaft mit Édouard Lalo und Camille Saint-Saëns
  • 1861 Zeuge des Pariser Tannhäuserskandals
  • 5. Oktober 1861 Debüt mit dem Mannheimer Streichquartett
  • 1861-1865 Leiter des Instrumental- und Gesangvereins Saarbrücken
  • 1862 Bekanntschaft mit Johannes Brahms im Haus Hiller in Köln
  • 1863 Leiter des Männergesangvereins Eintracht von Saarbrücken und St. Johann
  • 1863 Übernahme der Leitung des neugegründeten Theater- und Musikvereins Thalia
  • 1864 Leitung der Opern in der Kernerschen Theatergesellschaft
  • 27. April 1863 Vermittlung eines Klavierabends mit Clara Schumann
  • 11. Dezember 1863 Engagement des Mannheimer Komponisten Max Bruch in Saarbrücken
  • 1865-1874 Dienstantritt am Konservatorium in Köln; Leitung des Städtischen Gesangvereins und der Musikalischen Gesellschaft; Lehrer von Engelbert Humperdinck
  • Organisation von Kammermusikabenden im Gürzenich
  • 1872 Eintritt in die Loge „Zum wiedererbauten Tempel der Bruderliebe“
  • 1873-1874 Kapellmeister am neueröffneten Stadttheater in der Glockengasse
  • 1874-1890 Direktor der Maatschappij tot bevordering van toonkunst in Rotterdam
  • 1888-1916 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Sektion für Musik
  • 1890 Ruf an das Sternsche Konservatorium in Berlin
  • 1897 Wechsel in die Loge „Friedrich zur Gerechtigkeit“
  • Mitglied der Akademie der Künste
  • Oktober 1910 Vortrag dreier eigener Kompositionen für das Welte-Mignon-Reproduktionsklavier
  • 1914 Dirigent beim zweitägigen Gernsheimfest in Dortmund zum 75. Geburtstag 

Lit.: MGG 2. Aufl. Personenteil 7 (2002), Sp. 793-796
Con
Abb.: Zeitschrift "Berliner Leben", Heft 07 (1906) 

 
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