Komponist und Chorleiter
* 17. Juli 1839 in Worms
† 10. September 1916 in Berlin
V.: Abraham Gernsheim, Arzt: M.: Josephine Kaula
verh. am 1. Mai 1877 in Worms mit Helene Hernsheim (1851-1927)
Kinder: zwei Töchter
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Klavierunterricht in Mainz
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1850-1851 Kunstreise mit der Mutter nach Karlsruhe und ins Elsass
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1852-1855 Studium am Konservatorium in Leipzig
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1855-1861 Aufenthalt in Paris; Bekanntschaft mit Edouard Lalo und Camille Saint-Saëns
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1861 Zeuge des Pariser Tannhäuserskandals
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5. Oktober 1861 Debüt mit dem Mannheimer Streichquartett
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1861-1865 Leiter des Instrumental- und Gesangvereins Saarbrücken
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1862 Bekanntschaft mit Johannes Brahms im Haus Hiller in Köln
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1863 Leiter des Männergesangvereins Eintracht von Saarbrücken und St. Johann
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1863 Übernahme der Leitung des neugegründeten Theater- und Musikvereins Thalia
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1864 Leitung der Opern in der Kernerschen Theatergesellschaft
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27. April 1863 Vermittlung eines Klavierabends mit Clara Schumann
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11. Dezember 1863 Engagement des Mannheimer Komponisten Max Bruch in Saarbrücken
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1865-1874 Dienstantritt am Konservatorium in Köln; Leitung des Städtischen Gesangvereins und der Musikalischen Gesellschaft
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Organisation von Kammermusikabenden im Gürzenich
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1873-1874 Kapellmeister am neueröffneten Stadttheater in der Glockengasse
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1874-1890 Direktor der Maatschappij tot bevordering van toonkunst in Rotterdam
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1888-1916 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Sektion für Musik
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1890 Ruf an das Sternsche Konservatorium in Berlin
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1914 Dirigent beim zweitägigen Gernsheimfest in Dortmund zum 75. Geburtstag
Lit.: MGG 2. Aufl. Personenteil 7 (2002), Sp. 793-796
Con
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