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Daub Philipp PDF Drucken E-Mail
daub_philipp.jpgOberbürgermeister und Mitglied des Reichstages
* 21. Januar 1896 in Saarbrücken
† 14. Juli 1976 in Ost-Berlin


V.: Johann Daub (* 1877), Hüttenarbeiter; M.: Barbara Johänntchen (* 1873) 

verh. in 1. Ehe mit Maria Cillien (* 1896), in 2. Ehe mit Else Steinfurth

Tochter aus der 2. Ehe: Helga (* 1949)

  • Besuch der Technischen Fachschule, Tätigkeit als Metallarbeiter
  • 1918 Eintritt in die USPD
  • 1921 Wechsel in die KPD und (ab 1924) hauptamtlicher Gewerkschaftssekretär
  • 1924-1931 Stadtverordneter in Saarbrücken
  • 1925-1927 Verlagsgeschäftsführer der „Arbeiterzeitung“ in Saarbrücken
  • 1926 Abgeordneter des Landesrates Saar
  • 1927 Org- und Polleiter des KPD-Bezirks Saar
  • 1929 Mitglied des Zentralkomitees (ZK) der KPD auf dem XII. Parteitag
  • April 1930 Polleiter des KPD-Bezirks Hessen (bis zur Absetzung im Oktober 1931)
  • Instrukteur des ZK, ab September 1932 als Leiter der Abt. Land- und Forstwirtschaft
  • November 1932 – März 1933 Mitglied des Reichstages für Wahlkreis Westfalen-Nord
  • ab Februar 1933 Mitglied der (nunmehr illegalen) Landesleitung der KPD, Deckname Christian
  • Beauftragter des Politbüros für Saarabstimmung
  • Dezember 1934 Referent des "Saarländischer sozialpolitischer Kampfkongress" in Saarbrücken
  • Januar 1935 Rückgliederung des Saargebietes ins Deutsche Reich, Emigration nach Frankreich
  • Februar-Oktober 1935 Abschnittsleiter West in Amsterdam
  • Oktober 1935 Berufung in die Kontrollkommission des ZK auf der sog. "Brüsseler Konferenz"
  • 1936 Auslandssekretär bzw. Leiter der "Rote Hilfe" und des Deutschen Hilfsausschusses in Paris
  • Februar 1936 Gründer des Hilfskomitee für das Saarland, gemeinsam mit E. Kuttner und F. Vogt
  • Ende 1936 Vertreter der KPD im Office Sarrois, Versuch zum Aufbau einer saarländischen Volksfront
  • 27. Oktober 1937 Offizielle Ausbürgerung aus dem Deutschen Reich
  • ab 1928 regelmäßiger Referent der Freien Deutschen Hochschule mit publizistischer Tätigkeit
  • 31. August 1939 Verhaftung in Paris und Internierung im Lager Le Vernet
  • Flucht in die USA
  • Mai 1941 Verhaftung in den USA bei geplanter Flucht nach Mexiko
  • 1941-1946 Aufenthalt in USA mit Unterstützung der UdSSR
  • Oktober 1946 Reise über Odessa und Moskau nach Berlin (bis Dezember 1946)
  • 23. Dezember 1946 Einsetzung als Vizepräsident der Deutschen Zentralverwaltung für Umsiedler durch Beschluss des Zentralsekretariats der SED
  • Anfang 1948 Leiter der Personalpolitischen Abteilung des Personalversammlung der SED
  • 1950 Erkrankung
  • 1950-1961 Oberbürgermeister von Magdeburg
  • 1955 Verleihung des Vaterländischen Verdienstordens der DDR in Silber
  • 1959 Verleihung der Verdienstmedaille der DDR
  • 1961 Verleihung des Banners der Arbeit
  • Dezember 1961 Gründungspräsident der Liga für Völkerfreundschaft (bis Januar 1964)
  • 1965 Verleihung des Vaterländischen Verdienstordens der DDR in Gold
  • 1966 Erhalt des Karl-Marx-Ordens  

Lit.: Art. Daub, Philipp, in: BHdE I (1980), S. 123
Bkl
Abb.: Reichstags-Handbuch. 7. Wahlperiode 1932, Berlin 1933, S.

 

 
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