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Barkenowitz Werner Kurt PDF Drucken E-Mail
Stadtgartendirektor Saarbrückens
* 2. Dezember 1890 in Berlin
† 20. Oktober 1965

bestattet am 25. Oktober 1965 auf dem Hauptfriedhof Saarbrücken, Grab eingeebnet

V.: Adolf Otto Barkenowitz (1840-1894), Feuer-Versicherungsinspektor; M.: Bertha Auguste Schulz (1850-1929)

verh.

Sohn: Heinz (†1943 im Osten gefallen)

  • 1907-1909 Gärtnerlehre an der Kgl. Melonerie Sanssouci Potsdam
  • 1909-1911 Gärtnergehilfe im Kgl. Botan. Garten Berlin-Dahlem, dann in der Baumschule L. Späth, Neufalkenrehde
  • 1911-1913 Ausbildung zum Gartenbautechniker in der Kgl. Gärtner-Lehranstalt Dahlem
  • 1913-1914 Gartenbautechniker bei der Gartendirektion Essen unter Stadtgartendirektor Otto Linné
  • 1914-1921 Kriegsteilnehmer, u.a. im 7. Ulanenregiment Saarbrücken
  • russische Gefangenschaft, dabei 1919-1920 Gartenarchitekt in der Stadtverwaltung Omsk
  • 1921-1932 Gartenarchitekt und Leiter der Entwurfs- und Neubauabteilung des Gartenamts Essen unter Gartendirektor Rudolf Korte
  • 1923 staatl. diplomierter Gartenbauinspektor (Höhere Preuß. Gärtner-Lehranstalt Dahlem)
  • 1925 Erster Preis Wettbewerb Volks- und Sportpark Osterfeld
  • 1926 Ehrenplakette der Stadt Essen für Verdienste anlässlich der Herbstblumenschau Essen
  • 1928 Gartenbaumeister und stellv. Direktor des Gartenamts Essen, unter seiner Mitwirkung Schaffung u.a. von 85 ha öffentlicher Anlagen, 55 ha Friedhöfen, 96 ha Waldungen, zwei Kriegerehrenmalen
  • 1929 Mitwirkung bei der Großen Ruhrländischen Gartenbau-Ausstellung (Gruga) Essen
  • Lehrtätigkeit an einer gärtnerischen Berufsschule
  • Geschäftsführer der Gruppe Ruhrgebiet der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst (seit 1922)
  • zweiter Vorsitzender der Ortsgruppe Essen des Bundes für Vogelschutz
  • Ständiger Mitarbeiter führender Fachzeitschriften Deutschlands
  • 1. August 1932 Leiter der Garten- und Friedhofsverwaltung Saarbrücken
  • 1. August 1933 Mitglied der NSDAP
  • 1. Mai 1934 Verbeamtgung als städtischer Gartenbaumeister
  • 20. April 1935 Stadtgartendirektor
  • 4. April 1938 Beamter auf Lebenszeit
  • 1940 Leitung des Gartenwesens in Königshütte/Oberschlesien während der Evakuierung Saarbrückens
  • 1941-Anfang 1944 Kriegsteilnehmer
  • ab Februar 1944 wieder in der Saarbrücker Stadtgartenverwaltung
  • Anfang 1945 Zuweisung zur Stadt Leipzig
  • 27. Juli 1949 Sühnebescheid (keine Sühnemaßnahmen)
  • 1. September 1949 Versetzung in den Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen
  • Nach 1949 freier Mitarbeiter beim Stadtgartenamt Saarbrücken sowie verschiedenen saarländischen Gemeinden (1954-1955 Sulzbach und Ludweiler, 1957-1959 Schwalbach)
  • 1958-1960 Planung und Überwachung der „auf dem Gebiete der Friedhofsgestaltung anfallenden gartenarchitektonischen Arbeiten“ im Auftrag des saarländischen Innenministeriums
  • 1961 Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Gartenbaukunst und Landschaftspflege

Lit.: Rainer Knauf, Zivile und militärische Friedhofs- und Grabmalgestaltung im 20. Jahrhundert. Der Saarbrücker Hauptfriedhof 1912-1959, Saarbrücken 2010, S. 225f.

Kna

 
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