Fabrikant, Bürgermeister von Ensheim
* 28. Juli 1850 in Ensheim
† 23. Juli 1919 in Saarbrücken
bestattet am 27. Juli 1919 in Ensheim
V.: Franz Adt (1822-1870), Dosenfabrikant; M.: Sofia Eleonore Bertha Kautz
verh. am 15. März 1877 mit Maria Jörg († 1880)
Kinder: 1.) Alfred, 2.) Maria
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Schulausbildung in Ensheim, Oberstein und an der École Française in Mulhouse
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Abitur an der Oberrealschule in Saarbrücken
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Studium der Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule in Berlin
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21. Juli 1870 Tod von Franz Adt; Teilhaber der Firma Gebrüder Adt (Schnupftabakdosen, Papier-Lackwaren)
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1871 Mitbegründer des Firma in Pont-à-Mousson
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1871 Gründung einer Pensionskasse in Ensheim
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1879-1905 Mitglied des Ensheimer Gemeinderates
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11. Juni 1880 Tod der Ehefrau
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1880 Gründung der Adtschen Sparkasse
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1880 Wahl zum Bürgermeister von Ensheim (mit Unterbrechung bis 1905)
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21. September 1880 Ernennung zum Kommerzienrat durch Prinz Luitpold von Bayern
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1884 Gründung einer Invalidenversicherung
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1889 Gründung eines Betriebskrankenhauses (Peter-Franz-Otto-Spital)
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1889 Gewährung eines zinslosen Darlehns an die Gemeinde Ensheim zum Bau der Wasserversorgung
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1890-1898 Mitglied des Reichstages
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1892 Produktionsausweitung auf Elektrozubehörartikel; Ausdehnung der Firma auf sechs Standorte
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1895 Stromanschluss durch ein Wasserkraftwerk in Bliesschweyen
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November 1901 Umwandlung in zwei Aktiengesellschaften mit Sitz in Forbach (deutsche Seite) und Paris (französische Seite)
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1909 Errichtung einer Metallrohrfabrik
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Besitzer des ersten privaten Automobils im deutschen Reich
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8. Juli 1910 Ehrenbürger der Gemeinde Ensheim
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24. Februar 1912 Wahl in den Distriktsrat
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1913 Verbindung Ensheims mit dem Brebacher Bahnhof durch die Saarbrücker Kleinbahn AG
Lit.: Saarbrücker Ehrenbürgerbuch 2002, S. 97-103
RSc
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